Über mich

Germany
Humanist vielleicht und vielleicht liberal; Menschenfreund im Allgemeinen; reflektierend; angeborener Gerechtigkeitssinn

Sonntag, 19. Februar 2012

Den Juden des Irak

und der Multikulturalität dieses Landstrichs im Allgemeinen und Bagdads, dem Geschenk Gottes, im Speziellen bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts hat Sherko Fatah in seinem neuesten Roman "Ein weißes Land" ein Denkmal gesetzt. Das ist außergewöhnlich, da die Region und die orientalischen Juden, ganz von den irakischen Juden, den Mizrachim, abgesehen, sehr selten Gegenstand westlicher Gegenwartsliteratur und -kunst sind. Der gegenwärtige Irak ist als Resultat der großangelegten zionistischen Bevölkerungebewegungen als Reaktion auf judenfeindliche Politik im Irak und Pogromen, des Wütens Saddam Husseins und der glorreichen und überaus menschen- und demokratiefreundlichen Nahostpolitik der USA ein jämmerlicher Abglanz der reichen vergangenen Vielfalt.


Jedoch sieht keiner der Rezensenten der großen deutschen Medien diese Verbindung.

Keine Kommentare:

Oftgelesen im letzten Monat

Oftgelesenes