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Humanist vielleicht und vielleicht liberal; Menschenfreund im Allgemeinen; reflektierend; angeborener Gerechtigkeitssinn
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Samstag, 29. Dezember 2012

Weihnachtssegen des Papstes in 65 Sprachen (u.a in Hebräisch)

Am 25. Dezember eines jeen Jahres verließ der Papst seinen Segen Urbi et Orbi und danach den Weihnachtssegen in 65 Sprachen. Hier kann man die Verlesung von 2012 sehen und hören.

Montag, 20. August 2012

Israel opfert 500 Staatsbürger für die nationale Sicherheit

So melden es sämtliche Medien. Die israelische Kriegsmathematik auf Hochtouren: 30 Tage Krieg, wahrscheinlich an mehreren Fronten, 500 Tote. Was sind schon schon 500 Israelis, wenn die "nationale Sicherheit" bedroht ist, bedroht durch ein Land, das dem Atomwaffensperrvertrag beigetreten ist - im Gegensatz zu dem Land, das sich da so sehr bedroht fühlt - einem Land, von dem in keinster Weise bewiesen ist, ob es Atomwaffen anstrebt - sondern allein vage Beschuldigungen im Raum stehen. Der Tikun Olam-Blog hat angeblich die geheimen Kriegspläne der israelischen Regierung veröffentlicht und hatte darauf umgehend mit einigen Problemen zu kämpfen. Das ist an Zynismus nicht mehr zu überbieten, wie auch israelische Kommentatoren feststellen, denn man kann diese Stellungnahme auch so lesen, daß die israelischen Politiker offensichtlich gewillt sind, 500 ihrer Bürger für die Sicherstellung der nationalen Sicherheit sterben zu lassen. Dabei gibt es nur wenige kritische Stimmen.

Freitag, 17. August 2012

Genau hingeschaut IVa: USA und Syrien

Sämtliche deutsche Medien titeln "USA warnen Iran vor Einmischung in Syrien". - Ein interessantes Detail! "Die USA würden jedoch dafür sorgen, dass Teheran "nicht versucht, die Zukunft Syriens zu bestimmen". Dies sei alleine Sache des syrischen Volkes, sagte Panetta." - Das erscheint eigenartig angesichts des Umstandes, daß die USA in der Zusammenarbeit mit der Türkei als auch Saudi-Arabien und Katar sich an diese Aussage von Panetta nicht halten. Das ist das gleiche Muster wie hinsichtlich des der israelischen Kriegs- und Aggressionsrethorik zugrundeliegenden politischen Ansatzes: anderen Staaten soll nicht das zugestanden werden, was man für sich selbst (selbstverständlich anscheinend, aber auf alle Fälle stillschweigend) in Anspruch nimmt, d.h. es geschieht ein Bevormundung anderer Staaten und es wird explizit mit verschiedenem Maß gemessen.

Dienstag, 3. Juli 2012

Lesben im Iran

werden im neuen Film von Maryam Keshavarz thematisiert. Der Film trägt den deutschen Titel Sharayet - Eine Liebe in Teheran und im englischen Original "Circumstance". Auf Youtube gibt es Ausschnitte.

Donnerstag, 12. April 2012

Ostern in Jerusalem

konnten die einheimischen, d.h. die palästinensischen Christen nur sehr eingeschränkt und mit großen Hindernissen feiern (obwohl die aus dem Ausland zureisenen Mitgläubigen bzw. den jenseits (westlich) der Mauer wohnenden keinen Einschränkungen ausgesetzt sind), worüber interessanterweise kaum ein deutsches Medium berichtet, obwohl es international und in Israel und Palästina durchaus (wenn auch begrenzt) thematisiert wird. Aber die armen deutschen Journalisten sind halt irgendwie auf einem bestimmten Auge blind (Überraschung! Überraschung!), wie die erschreckend uniforme Reaktion auf Grass nur zu deutlich gezeigt hat. Sogar iranische Propagandaseiten nehmen sich (natürlich klar aus niederen ideologischen Gründen) dem Thema an - das iranische Regime als Kämpfer für die Menschenrechte der palästinensischen Christen - selten so etwas Lachhaftes gesehen... mindestens ebenso lächerlich wie die Aussagen der Lügner der israelischen Hasbara...

Sonntag, 11. März 2012

Mißbrauch des Holocaust

- den zu betreiben, ist Netanyahus liebstes Geschäft! Er mißbraucht damit in verantwortungsloser Weise die Geschichte, um sie politisch auszunutzen. Wenn europäische oder amerikanische Politiker die durch das dritte Reich verantwortete Geschichte in ähnlicher politischer Weise hin und wieder mißbrauchen, dann hagelt es wortgewaltigen Protest von einer Reihe von Organisationen. Natürlich ist das ebenso verantwortungslos und zu verurteilen. Jedoch muß sich Netanyahu im Klaren sein, daß er als israelischer Ministerpräsident dahingehend keinerlei spezielles Vornutzungsrecht zum Mißbrauch schwerwiegender geschichtlicher Ereignisse besitzt. Keiner besitzt dies. Andererseits, wenn Netanyahu und seine Anhänger auf solche Vergleiche schwören, dann sollen sie auch jedem anderen erlaubt sein (was ein Faß ohne Boden öffnen würde!). Und natürlich ist dieser Vergleich nicht nur zutiefst verantwortungslos, sondern auch falsch!

Freitag, 10. Februar 2012

Die iranische Bedrohung Israels

ist alles andere als nachgewiesen. Doch sind v.a. israelische Politiker vollkommen und zweifellos von der Atombombenstrategie des Irans überzeugt, so daß seit einigen Wochen ein israelischer Präventivangriff auf den Iran und seine Atomanlagen durch die Medien geistert und sogar die Münchner Sicherheitskonferenz von Kriegsängsten durchdrungen sein soll. Das politische Geschehen scheint gerade (großflächig wie so oft) vom gesunden Menschenverstand abgekoppelt. Also, halt, stop, kurze Rekapitulation, was bisher geschah:

Montag, 30. Januar 2012

Juden im Islam

bzw. in der islamischen Welt des Nahen und Mittleren Ostens, dem (nachmohammedanischen) Morgenland also, ist ein überaus spannendes und interessantes Thema, über das nicht nur ein Buch geschreiben wurde, sondern das Projekt Aladin in Paris auch ausführlich untersucht und dazu publiziert. Außerdem gibt es den extrem interessanten Blog: "Point of no return - Information and links about the Middle East's forgotten Jewish refugees", der einen einzigartigen Einstieg zum  Thema der morgenländischen Juden gibt (viele Posts und Links zu verwandten Blogs etc.).

Samstag, 12. November 2011

Deutschlands Nahostpolitik

wird in diesem Artikel der Zeit sehr ausgewogen und ehrlich und konstruktiv diskutiert. Danke, Zeit!

Und N24 analysiert das Zögern Israels, seinem verbalen Säbelrasseln Taten folgen zu lassen.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Vollidioten unter sich

bzw. gleich und gleich gesellt sich gern.

Da "berät" der iranische Revolutionsführer die Palästinenser, welche Grenzen sie anstreben sollen. Außerdem hat man in Tehran den genialen Plan, Kriegsschiffe an die Seegrenze der USA zu schicken und will einen evangelischen Pastor hinrichten, der früher einmal Moslem war. (Natürlich ist das keine Christenverfolgung, wie Spiegel Bild etc. titeln, denn der Punkt ist nicht, welche neue Religion ein (ehemaliger) Moslem, der sich vom Islam losgesagt hat, angenommen hat, sondern DAß er den Islam verlassen hat. Das Verbrechen (nach konservativ ausgelegtem islamischen Recht, besteht nicht darin, Christ geworden zu sein, sondern den Islam verlassen zu haben. - Und die Frage tut sich auf, warum gerade jetzt (ist das ein Thema im Iran und warum gerade jetzt ist dieses Thema in deutschen Medien)? Der Mann ist nicht seit gestern evangelisch...).

Um ein Haar ähnlich dogmatisch ist wer? Die CSU natürlich, die einfach dagegen ist! Danke, liebe CSU für soviel Konstruktivität!

Außerdem heute in der Reihe der Vollidioten: der sinnlos und erfolglos beschäftigte Tony Blair,  die Realitätsnähe der Hamas und die geistreichen Aussagen des iranischen Revolutionsführers, die schwachsinnige und kontraproduktive Nahostpolitik der Vereinigten Staaten, schwachsinnige und hamasgleich weltfremde israelische Siedler, extremistische Rabbiner, die das Töten von Nichtjuden unter gewissen Bedingungen für wünschenswert erklären, sowie israelische Neonazis, die in das Land der Juden eingewandert sind, um Juden und Minderheiten im Land zu terrorisieren.

Dienstag, 19. Juli 2011

Pegah Ahangarani

sollte für die Deutsche Welle über die Frauenfußball-WM berichten. Das wollten die Mullahs bzw. Ahmedinedschad aber nicht. So warfen sie sie ins Evin-Gefängnis.

Sonntag, 17. Juli 2011

Die bösen Iraner

haben alle zusammen nichts anderes im Kopf, als Israel den Garaus zu machen. Sagt Netanyahu, wird er nicht müde zu sagen seit mehr als fünf Jahren (der Artikel in der Haaretz ist vom November 2006!)!. Naja, sowieso scheiß Moslems...

Samstag, 9. Juli 2011

Frauenfußballnationalmannschaft

- welch tolles Wort! So viele Teile!

Sie spielen wohl im allgemeinen besser als Mann denkt.

Freitag, 8. Juli 2011

Neue Entwicklungen im Iran III

Ahmadinedschad zeigt plötzlich reformistische Tendenzen und geht damit auf argen Konfrontationskurs mit den Hardlinern (als einer derer er sich lange Zeit dargestellt hat)! Was ist los in der Islamischen Republik?

Mittwoch, 6. Juli 2011

Deutsche Panzer für den Islam!

Erst wollte man diese Aktion der deutschen Regierung, denn nichts anderes ist der Bundessicherheitsrat, der die deutschen Waffenexporte abnicken muß, geheimhalten. Zum Glück kam das an's Licht. Nicht nur haben sich (natürlich) Oppositions-, sondern sogar sowohl Unions- als auch FDP-Politiker dazu (glücklicherweise) sehr kritisch geäußert, wie man es von einigermaßen verantwortungsvollen Volksvertretern erwarten würde. In der Bevölkerung trifft diese Aktion sowieso auf Unverständnis.

Wie kann man nur als deutsche Regierung eine solche ABSOLUT SCHWACHSINNIGE Entscheidung treffen??? Menschenrechte?? Plötzlich ein Fremdwort für die Bundesregierung? "Menschenrechte stärken", "Frauenrechte sind Menschenrechte", blablabla... etwa überall außer IN Saudi-Arabien und den Nachbarländern? Wie verhält es sich mit den Rechten von

Neue Entwicklungen im Iran II

Geschichte als nationaler Fluchtpunkt

Mittwoch, 22. Juni 2011

Sex im Iran

kann, muß aber (von Gesetzes wegen) nicht sein. Von wegen Frauen haben im Iran keine Rechte...

Sogar zum Protest gegen das System wird er genutzt! - Da ist sie wieder: die oft geleugnete, mit großen Aufwand versteckte Laszivität des Morgenlandes. Man und frau fröhnt (auch im Iran) der Wollust. Da sage noch einer, die Muselmänninnen seien prüde... und auch Sexhandel gibt es! Dann fehlt es nur noch, daß Beate Uhse ein Fachgeschäft, ja einen Superstore vor dem Teheraner Religionsministerium eröffnet! Das wäre doch ein Fortschritt! Noch, noch ist die Zeit dafür nicht reif, aber sie wird kommen...

Samstag, 4. Juni 2011

Der Realismus des Mossad

ist bewunderswert. Natürlich hat der ehemalige Mossadchef sehr recht mit seiner Einschätzung eines unvorhersehbaren Flächenbrandes in der Region, der dann, einmal ausgebrochen, tatsächlich die Existenz des Staates Israel in Frage stellen könnte. Auf Qantara.de wird diese Diskussion analysiert.
Dezember 2012: der aktuelle Mossadchef teilt dessen Meinung. Danke!

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