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Humanist vielleicht und vielleicht liberal; Menschenfreund im Allgemeinen; reflektierend; angeborener Gerechtigkeitssinn

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Montag, 16. Juli 2018

Amerika im Schock durch Donald Trump's Pressekonferenz mit Putin in Helsinki

"Eine schmachvolle Aufführung von Trump während des Treffens mit Putin" ("Disgraceful performance by Trump during Putin meeting"):




"Ich habe niemals einen Präsidenten gegenüber Rußland kapitulieren sehen" ("Never seen president surrender to Russia"):



Der Teil von Amerika, der sich den gesunden Menschenverstand bewahrt hat, ist absolut sprach- und fasssungslos angesichts des unglaublichen Auftrittes seines Präsidenten während der Pressekonferenz mit Putin... und zu Recht! Trump attackiert aufs Härteste sämtliche europäischen Verbündeten und stürzt andere europäische Länder in existentielle Ungewißheit: ein neues Jalta! Die EU ist für ihn ein "Gegner", doch für Putin hat er NICHT EIN EINZIGES WORT der Kritik übrig? Wie groß und wie viele müssen die Leichen sein, die Trump im Keller liegen hat und von denen Putin wohl mehr weiß als Trump selbst? ... die Zeit, die Geschichte wird es zeigen...


Auf den Punkt gebracht: "Der polnische Historiker und frühere Außen-Staatssekretär Pawel Kowal zeigt sich gespannt auf das Treffen in Helsinki: „Wenn Trump Merkel zu Nord Stream so klar die Meinung gesagt hat, müsste er ja auch Putin etwas dazu sagen. Was wird das sein?“" - und er hat nichts gesagt zu Putin. Rein GAR nichts...  "Unter den Verbündeten Amerikas, die das Gipfeltreffen öffentlich als Chance gutheißen, heißt es nun hinter vorgehaltener Hand: Putin ist so viel gerissener als Trump. Diese Sache könnte gefährlich werden." ... wie war, wie war...

John McCain: "Today’s press conference in was one of the most disgraceful performances by an American president in memory." (hier eine grobe Übersetzung von Google, wer des Englischen  nicht mächtig ist)... hier vorgelesen & kommentiert...

Die Pressekonferenz auf Deutsch. Und hier im Original:



Mittwoch, 27. Juli 2016

Spottgedicht 6: Erdogan, du wirst es fühlen... (freie Übersetzung: Erdoğan Gülen'i seven)

Gülen,
Gülen,
Gülen...

Erdogan, du wirst es fühlen,
fühlen,
fühlen...

Wie wir dein System unterspülen,
spülen,
spülen...

Mittwoch, 20. Juli 2016

Spottgedicht 5: Ein Hoch auf den Präsidenten der Türkei! (Türkiye Cumhurbaşkanı bir haraç!)

Der Präsident der Türkei,
Hält doch viel auf Tyrannei:
Kurden bombardieren,
Journalisten massakrieren,
Frauen ihre Rechte versagen,
Minderjährige auf Beleidigung verklagen.

Christen schikanieren,
Islamisten hofieren,
Aleviten unterdrücken
Und Ziegen f*****.

Samstag, 16. Juli 2016

Spottgedicht 4: Teşekkürler! (Verse zum Dank an die türkische Armee)

Liebes türkisches Militär,
das gefällt uns aber sehr!
Schießt den Erdogan nur nieder,
brecht im alle seine Glieder!
Steckt ihn in den Knast,
hängt ihn an 'nen Ast!
Bringt ihn einfach nur um,
es ist nicht schade d'rum!
Egal was ihr tut,
erlöst die Welt von dieser Höllenbrut!

Theobald Tiger, der Jüngere

P.S. hoffentlich wird der Putsch im Sinne der Bekämpfung dieser unseligen "islamisch-konservativen" Regierung doch noch enden...
P.P.S. Wie schon am 13. September 2012 auf diesem Blog festgestellt soll es an dieser Stelle nochmals betont werden: Ja, auch Moslems müssen Spott ertragen! Und scharfe Kritik auch! Sie haben es sich nur zu gut verdient!

Mittwoch, 15. Juni 2016

Und in Israel? Nix neues...

wie der Spiegel berichtet... rechte israelische Organisationen und Politiker versuchen nach besten Kräften gegen israelische Menschenrechtsorganisationen vorzugehen. Ist das demokratisch? Ist das fair? Ist das zivilgesellschaftliches Engagement, wie wir es uns gemeinhin vorstellen?

Was lernen wir daraus? Der Nahe Osten ist im Allgemeinen durchgeknallt... Türkei, Israel, Syrien, Irak, Iran... jedes Land leistet sich seinen eigenen Wahnsinn, seine eigenen massiven Demokratiedefizite, seine eigenen Menschenrechtsverletzungen, sein eigenes Unrecht... also immer die Augen aufhalten und schön kritisch bleiben... das ist das einzige bzw. eines der sehr wenigen Dinge, was man tun kann...

Mittwoch, 2. Juli 2014

Nichts Neues aus der Anstalt: Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Israel

Am 12. Juni 2014 wurden im Westjordanland drei jüdisch-israelische Jugendlichen von Unbekannten entführt, waren mehrere Tage verschwunden. am 31. Juni wurden ihre Leichen in der Nähe von Hebron unter Steinhaufen auf einem Feld gefunden.

Was würde ein Rechtsstaat in einem solchen Fall tun? Man würde die mutmaßlich Verantwortlichen ausfindig zu machen versuchen, sie festnehmen, vor Gericht stellen und entsprechend verurteilen, wenn ihnen die Schuld im Gerichtsprozeß nachgewiesen werden kann.

Freitag, 17. Mai 2013

Palästinensische Kinder in israelischen Gefängnissen

Dank der unablässigen Arbeit palästinensischer, israelischer und internationaler Menschenrechtsaktivisten werden die menschenverachtenden Menschenrechtsverstöße, die in den Palästinensergebieten stillschweigend von der israelischen Armee seit vielen Jahren begangen werden, zunehmend dokumentiert und damit nachprüfbar gemacht. am rechten Rand des Blogs trage ich unter dem Thema "Menschenrechte und so" (etwas nach unten scrollen) die Namen und Homepages dieser Organisationen zusammen.

Freitag, 22. März 2013

Israelische Vorbeugehaft für den palästinensischen Karikaturisten Mohammad Saba’aneh (محمد سباعنة)

Seit dem 16. Februar 2013 wurde der (selbstverständlich) kritische palästinensische Karikaturist Mohammad Saba’aneh (arabische Homepage), der u.a. Schöpfer der populären Komikfigur Abu Fayek (arab.: أبو فايك) ist, ohne Anklage oder gar Prozeß/ Verurteilung bei der Einreise von Jordanien in israelische Sicherheitshaft ("administrative detention") genommen und seitdem in diesem rechtslosen Status festgehalten. Dies ist ein weiteres Beispiel für die israelische Willkür und das Menschenrechtsverständnis der israelischen Politik und Armee, wenn es um die Palästinenser geht, das für sich spricht und nicht kommentiert werden muß. Der Umstand  fand jedoch in der internationalen Blog-Welt und bei israelischen und palästinensischen Menschenrechtsaktivisten erhebliche Aufmerksamkeit, wie auch der Fall eines 14-jährigen amerikanisch-palästinensischen Jungen im April 2013. Internationale Zeitungen ignorierten das Thema jedoch weitgehend. Der +972-Blog thematisiert das Thema der israelischen Haft von palästinensischen Kinder ausführlich.

Freitag, 15. März 2013

Auf dem Panzer durch Syrien: Videos und Fotos aus dem Bürgerkrieg - Krieg live

Ein russischer Fernsehsender hat eine beeindruckende Reportage aus dem kampfzerstörten Syrien geliefert: eine Kamera auf einem Panzer der syrischen Armee installiert, der damit durch das zerstörte Dar'a fährt und Aufständische bekämpft. Krieg live.

Freitag, 8. März 2013

Alltag in Palästina: israelische Siedler terrorisieren einheimische Palästinenser - Progrom in Qusra ( مستوطنين قصرة)

Kritische israelische und jüdische Beobachter sprechen von einem Pogrom fundamentalistischer israelischer Siedler gegen Palästinenser. Die Extremisten terrorisieren seit wenigen Wochen das kleine, im Zentrum des Westjordanlandes gelegene palästinensische Dorf Qusra. Sie zerstören nach Gutdünken palästinensisches Eigentum und bedrohen und verletzen oder töten Palästinenser (aber auch gern ausländische oder israelische Menschenrechtsaktivisten), denn sie sind überzeugt, daß nur ein toter Araber ein guter Araber ist (O-Ton: "I love killing them"). Ihr Endziel ist besteht darin, den Palästinensern das Leben derart unerfreulich zu machen, sie derart ausdauernd und menschenverachtend zu demütigen, daß sie dieses Leben in ihrem Dorf (mit den Siedlern) und deren alltägliche Übergriffe und Bedrohungen nicht länger ertragen (können) und "freiwillig" ihren Besitz verlassen bzw. die Siedler nehmen sich einfach, was und wann sie wollen. (Und sie haben nicht minder kranke Unterstützer v.a. in den USA.) In Hebron ebenso - und die israelische Armee nimmt den attakierten Palästinenser fest und läßt den national-jüdischen Extremisten mit dem Verweis auf den Schabbat laufen.

Freitag, 1. März 2013

Ägypten versinkt im Gewaltchaos

Wie bereits mehrmals in diesem Blog dokumentiert, ist die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im neuen Ägypten mehr als fragwürdig und sicher nicht als stabil zu bezeichnen. Wie die New York Times berichtet, warnt auch der ägyptische Armeechef vor dem Hintergrund der neuerlichen exzessiven Gewaltausbrüche vor einem Abgleiten des Landes ins Chaos. Die das Land zugrunde richtende Korruption wurde von Transparency International nachgewiesen. Die neue, "demokratische" Herrschaft der Moslembrüder wird von Yasmine El Rashidi sehr informativ beschrieben. Wie war das noch mal mit der Demokratie im neuen Ägypten, die die weisen westlichen Politiker und Journalisten vorhergesehen haben?

Freitag, 8. Februar 2013

Schlachtruf der arabischen Revolutionen und des arabischen Frühlings - Chaos in Tunesien (الشعب يريد إسقاط النظام/ העם רוצה להפיל את המשטר)

Die Ereignisse in Tunesien überstürzen sich in diesen Tagen. Als Reaktion auf einen (weiteren) politischen Mord in dem kleinen nordafrikanischen Land, in dem der Arabische Frühling ausbrach, bahnen sich zornige Massenproteste den Weg.

Und er ist zurück. Er ertönt wieder aus abertausenden Kehlen in den Straßen der arabischen Städte, nur nur in Tunesien, auch in Kairo und anderen ägyptischen Städten, im Irak und darüber hinaus, überall, wo das (säkuläre) Volk genug von den alten und neuen korrupten Politikern hat, die nicht fähig sind, die politische Dynamik in faßbare Verbesserungen des alltäglichen Lebens des kleinen Mannes umzusetzen.

Was rufen diese Menschen? Sie rufen alle dasselbe, sie schreien denselben Schlachtruf, dieselben vier mächtigen Worte voller Zorn und Enttäuschung gegen die Mächtigen:

الشعب يريد إسقاط النظام


Montag, 4. Februar 2013

Szenarien zum israelischen Angriff auf Syrien

Israel greift mir-nix-dir-nix eines seiner Nachbarländer an. Das ist nichts neues, in den vergangenen Jahrzehnten hat die israelische Armee durchaus selbstständig das eine oder andere mittelbare (Irak, Sudan) oder unmittelbare (Libanon, Syrien) Nachbarland aus der Luft mit scharfen Bomben versorgt. Insofern nichts neues, sondern ein weiteres Beispiel der "israelischen Spielregeln", die das Land mit intensiver amerikanischer und westlicher Hilfe der gesamten Region aufzupressen versucht.

Dienstag, 15. Januar 2013

Syrische Rebellen enthaupten Christen (الاعتداءات على المواقع الدينية تزيد التوترات)

Dies wird u.a. von der Huffington Post in Berufung auf die Augenzeugenberichte einer syrischen Nonne berichtet. Daß einige der Oppositionsgruppen, die in Syrien kämpfen (ich nenne sie bewußt nicht "syrisch", da mehrere Medienberichte die Beteiligung ausländischer sunnitisch-extremisitischer Kämpfer nachgewiesen haben), entgegen der Lobeshymnen aus den Medien und der Politik Deutschlands und der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten auf deren "freiheitlichen Charakter", sich hinsichtlich der Achtung der Menschenrechte nicht wesentlich vom ebendiesen Stimmen angeprangerten und verdammten Assad-Regimes unterscheiden, sollte mittlerweile zum Allgemeinwissen gehören. Diese Extremisten morden nicht nur Christen, sondern jegliche religiösen Minderheiten, so auch Alawiten, Drusen, Zwölferschiiten etc., die sie als Ungläubige und Kollaboratuere des Regimes betrachten. Das hat auch die UNO festgestellt. Daß das Assad-Regime Kriegsverbrechen verübt und verübt hat, ist keine Neuigkeit. Doch neu ist zu sehen, daß die Aufständischen dem Regime in Grausamkeit und Menschenverachtung in nichts nachstehen zu scheinen. Auch der Spiegel berichtet, daß zumindest ein Teil der Aufständischen nicht ganz koscher ist, wenn auch Assad Frauen (wohlgemerkt OHNE Kopftuch!) zu Sicherheitsaufgaben einzieht. Vereinzelt kritisieren Beobachter aber auch die Rolle der syrischen Kirchenführer.

Freitag, 11. Januar 2013

Christen bespucken und demütigen in Israel/ Jerusalem (Genau hingeschaut XVIII)

Die Lage von Christen in Israel habe ich hier in diesem Blog ausführlich thematisiert. Doch immer stößt man auf neue abscheuliche Details der israelischen Realität, die irgendwie nicht ganz mit der israelischen Regierungspropaganda übereinstimmen. Ich möchte dabei betonen, daß diese Vorkommnisse weder erfunden, noch an den Haaren herbeigezogen sind. Israelische Medien berichten frank und frei darüber. Dies sind Speerspitzen der systematischen Ungleichbehandlung der christlichen Minderheit in Israel.

Freitag, 16. November 2012

Raketenangriffe auf Tel Aviv - eine Kritik der deutschen Medien

Es geht heiß her am Ostufer des Mittelmeeres in diesen Tagen. Aber nicht nur in diesen Tagen. Seit mehr als 20 Monaten tobt ein Bürgerkrieg in Syrien mit mehr als 30.000 Toten, seit mehreren Jahren tobt ein stiller Bürgerkrieg im Irak mit (wahrscheinlich weit) mehr als 100.000 Toten. Seit mehr als 45 Jahren existiert eine bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Palästinensern uns Israelis, die bereits auch mehrere tausend Tote auf beiden Seiten gefodert hat.

Was titeln die deutschen öffentlichen Medien? "Die Furcht vor einem neuen Nahost-Krieg wächst" oder "Besorgnis über neuen Krieg" - Wow!? Wirklich? Ein neuer Krieg in der sonst so durch und durch friedlichen und friedvollen Region?

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