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Humanist vielleicht und vielleicht liberal; Menschenfreund im Allgemeinen; reflektierend; angeborener Gerechtigkeitssinn
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Montag, 1. Oktober 2018

Mittwoch, 1. Juni 2016

Spottgedicht 1 (mit dem sperrigen Titel): 'Der deutsche Rechtsstaat und seine geheime (und sehr wirksame!) Allianz mit den Despoten dieser Welt' oder 'Ode an den Paragraphen'

ein neuer Beitrag unseres Mitarbeiters Theobald Tiger, dem Jüngeren:

Ode an den deutschen Paragraphen

Die Republik des Paragraphen,
läßt ihre Bürger nicht mehr schlafen.
Eigene Meinung ist nur gut,
wenn sie nicht zu Nahe treten tut.

Doch ist diese Nähe oft recht weit,
sie auch denen große Macht verleiht,
die Kritik und Spott verdient sich haben
durch ihre großen und noch größeren (Schand-) Taten.

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Weihnachten in Gaza und dem Rest der Arabischen Welt

Die nicht mehr als 15.000 Tausend Christen im Gazastreifen haben wie die restlichen 99% muslimischen Bewohner ein schweres Leben. Das Weihnachtsfest ist daher ebenso schwierig, wie Al-Dschasira berichtet. Qantara gibt einen Überblick über das Christentum in der Arabischen Welt und bietet vielseitige weitere Nachrichten zu diesem Thema wie auch zu anderen religiösen Minderheiten im Morgenland. Weitere Infos finden sich in diesem Blog in früheren Einträgen zu Palästina, arabischen Christen, Bethlehem etc. einschließlich zahlreicher Fotos.

Sonntag, 29. Juni 2014

Nichts Neues aus der Anstalt: Algerien diskutiert über Fastenpflicht für (Hoch-) Leistungssportler während der Fußball-WM

Es dürfte niemandem entgangen sein, daß in diesen Tagen die Fußball-Wm in Brasilien läuft. Unabhängig davon, ob man die allgemeine (Medien- und Bürger-) Hysterie zu diesem sportlichen Großereignis teilt oder nicht, muß man feststellen, daß es sich dabei in der Tat um eine Herausforderung für Seelen und Körper der Spieler der teilnehmenden Mannschaften handelt. Die meisten Menschen würden nach kurzem schlapp machen. Das Klima im Gastgeberland tut sein übriges und reduziert die körperlichen Belastungen sicherlich nicht.

Freitag, 4. Oktober 2013

Christliche Minderheit im Heiligen Land und dem Nahen Osten/ Orient/ Morgenland

Christen bilden im Heiligen Land, das politisch auf Israel und Palästina aufgeteilt ist, wie auch dem gesamten Nahen Osten eine von vielen religiösen Minderheiten (mehr Karten hier) und werden somit leicht Opfer von extremistischen Strömungen der Mehrheitsreligion, die i.d.R der sunnitische Islam ist. In diesem Blog sammle ich Aspekte dieser Realität, die sie leider in den Massenmedien sehr wenig Beachtung findet, weshalb die meisten Deutschen (und auch die meisten Israelis übrigens) sich hundertprozentig sicher sind, daß z.B. alle Palästinenser "natürlich" Moslems sind, was nicht der Wahrheit entspricht.

Freitag, 19. April 2013

Frauenrechte: Lage in Ägypten - sexuelle Belästigung, Missbrauch und Übergriffe - sex mobs (نظرة للدراسات النسوية)

Die gesellschaftliche Lage von Frauen in Ägypten, ob islamisch verhüllt oder nicht, ist sehr bedenklich. Bei den Protesten, die im Land seit nun zwei Jahre stattfinden, sind Frauen immer die Hauptleittragenden, die auch durchaus auf offener Straße Opfer von Massenvergewaltigungen werden. Der Film Kairo 678 thematisiert dieses Problem, das auch schon während der Mubarakzeit bestand (weitere Filme sind am rechten Rand in der entsprechenden Kategorie zu finden). Doch wie die aktuelle Sexismusdebatte in Deutschland ausgesprochen umfangreich illustriert, ist Sexismus oder sexuelle Belästigung - gleichgültig, ob körperlich oder verbal - nicht nur ein Problem moslemischer Gesellschaften.So einfach widerlegt die gesellschaftliche Realität ein überaus beliebtes Argument/ Vorurteil westlicher Islamkritiker. Jedoch sind es nicht nur Frauen, die im neuen "demokratischen" Übergriffe auf Leib und Leben fürchten müssen (Video).

Sonntag, 31. März 2013

Oster-Proteste christlicher Palästinenser am Palmsonntag in Jerusalem gegen die israelische Besatzung - Hanan Ashrawi

Die Lage von religiösen Minderheiten in Israel und Palästina wird oft falsch und verzerrt dargestellt. Jedoch ist es vielfältig dokumentiert, daß die politischen und militärischen israelischen Behörden, den christlichen und auch den moslemischen Palästinensern an der Ausübung ihrer jeweiligen Religion verwehren, indem den Gläubigen an den hohen Feiertagen der Zugang zu den heiligen Stätten in Jerusalem verwehrt wird. Außerdem sind zahllose Übergriffe auf christliche und moslemische Gläubige und heilige Stätten in Jerusalem aber auch anderswo belegt.

Freitag, 15. März 2013

Auf dem Panzer durch Syrien: Videos und Fotos aus dem Bürgerkrieg - Krieg live

Ein russischer Fernsehsender hat eine beeindruckende Reportage aus dem kampfzerstörten Syrien geliefert: eine Kamera auf einem Panzer der syrischen Armee installiert, der damit durch das zerstörte Dar'a fährt und Aufständische bekämpft. Krieg live.

Freitag, 1. März 2013

Ägypten versinkt im Gewaltchaos

Wie bereits mehrmals in diesem Blog dokumentiert, ist die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im neuen Ägypten mehr als fragwürdig und sicher nicht als stabil zu bezeichnen. Wie die New York Times berichtet, warnt auch der ägyptische Armeechef vor dem Hintergrund der neuerlichen exzessiven Gewaltausbrüche vor einem Abgleiten des Landes ins Chaos. Die das Land zugrunde richtende Korruption wurde von Transparency International nachgewiesen. Die neue, "demokratische" Herrschaft der Moslembrüder wird von Yasmine El Rashidi sehr informativ beschrieben. Wie war das noch mal mit der Demokratie im neuen Ägypten, die die weisen westlichen Politiker und Journalisten vorhergesehen haben?

Freitag, 22. Februar 2013

Palästina in Fotos: Dschenin/ Jenin (صور جنين/ תמונות ג'נין /פלסטינה)

 Foto 1 – Innenstadt von Dschenin
Foto 2 – Felder um Dschenin, Blick nach Süden
Foto 3 – Eingang zu Großen Moschee im Stadtzentrum von Dschenin

Freitag, 15. Februar 2013

Saudi-Arabischer Salafist vergewaltigt eigene Tochter (Fayhan al-Ghamdi/ فيحان الغامدي)

Der Economist titel lakonisch "Eine schlechte Woche für Islamisten". In Ägypten kam es zu einem Aufschrei unter den Kopten und normal-religiösen ägyptischen Moslems, als bekannt wurde, daß eine Gruppe Salafisten versucht hatte, eine minderjährige koptische Christin zu entführen und zur Konversion zu zwingen und ein anderer Islamist - entgegen seiner fundamentalistischen Religionsinterpretation - von der ägyptischen Polizei in seinem Auto beim Ausüben von "Unzucht" ertappt wurde.

Freitag, 8. Februar 2013

Schlachtruf der arabischen Revolutionen und des arabischen Frühlings - Chaos in Tunesien (الشعب يريد إسقاط النظام/ העם רוצה להפיל את המשטר)

Die Ereignisse in Tunesien überstürzen sich in diesen Tagen. Als Reaktion auf einen (weiteren) politischen Mord in dem kleinen nordafrikanischen Land, in dem der Arabische Frühling ausbrach, bahnen sich zornige Massenproteste den Weg.

Und er ist zurück. Er ertönt wieder aus abertausenden Kehlen in den Straßen der arabischen Städte, nur nur in Tunesien, auch in Kairo und anderen ägyptischen Städten, im Irak und darüber hinaus, überall, wo das (säkuläre) Volk genug von den alten und neuen korrupten Politikern hat, die nicht fähig sind, die politische Dynamik in faßbare Verbesserungen des alltäglichen Lebens des kleinen Mannes umzusetzen.

Was rufen diese Menschen? Sie rufen alle dasselbe, sie schreien denselben Schlachtruf, dieselben vier mächtigen Worte voller Zorn und Enttäuschung gegen die Mächtigen:

الشعب يريد إسقاط النظام


Montag, 4. Februar 2013

Szenarien zum israelischen Angriff auf Syrien

Israel greift mir-nix-dir-nix eines seiner Nachbarländer an. Das ist nichts neues, in den vergangenen Jahrzehnten hat die israelische Armee durchaus selbstständig das eine oder andere mittelbare (Irak, Sudan) oder unmittelbare (Libanon, Syrien) Nachbarland aus der Luft mit scharfen Bomben versorgt. Insofern nichts neues, sondern ein weiteres Beispiel der "israelischen Spielregeln", die das Land mit intensiver amerikanischer und westlicher Hilfe der gesamten Region aufzupressen versucht.

Samstag, 26. Januar 2013

Bethlehem Nightlife: Nachtleben, Tanzen, Cosmos-Bar, Discos, Clubs

Die drei von vielen palästinensischen Christen bewohnten Städte/ Dörfer Bethlehem, Beit Sahur (Video) und Beit Dschala (engl. Schreibweisen: Beit Jalla oder Beit Jala) haben neben den unzähligen Falafelimbissen ein beachtliches Nachtleben zu bieten, wie man auf Youtube sehen kann, das für Außenstehende aber nur schwerlich zu entdecken ist und zu dem man auch nur wenig Informationen im Internet findet. Das Nachtleben im besetzten und von israelischen Siedlungen umgebenen und eingeengten Bethlehem ist sicherlich nicht mit dem von Tel Aviv oder Amman zu vergleichen, aber es ist dennoch beachtlich. Deshalb werde ich in diesem Post einen Überblick über die mir bekannten Ausgehmöglichkeiten in und um Bethlehem geben. Wer noch mehr Hinweise hat, kann diese gern in den Kommentaren zufügen, ich wäre für weitere Anregungen sehr dankbar. Einige allgemeine Infos finden sich auf Wikitravel, in dieser Broschüre der Seite www.visitpalestine.ps oder anderen Infoseiten wie dieser, dieser, dem Hang-over-guide (mehr hier), idrink oder dem Lonely-Planet-Forum.

Cosmos-Bar am oberen (westlichen) Ende von Beit Dschala

Montag, 21. Januar 2013

Palästina in Fotos: Bethlehem (תמונות בית לחם/ صور بيت لحم/ פלסטינה/ فلسطين)

Einige Eindrücke aud Bethlehem und Umgebung (bei Interesse für arabische Popmusik, kann man das (christlich-) palästinensische Internetradio Radio Mawwal aus Bethlehem einschalten, hier ausführliche Infos zum vielfältigen Nachtleben in und um Bethlehem - in das man unbedingt eintauchen sollte, und hier zu tollen palästinensischen Souvenieren und dem sehr sehenswerten palästinensischen Oktoberfest in einem anderen christlich-arabischen Dorf, hier Infos zum einheimischen, d.h. palästinensisch-arabischen Christentum in Israel und Palästina, und zum Judentum in Israel):

Foto 1 - Blick von der ehemaligen Jerusalem-Hebronstraße nach Westen auf das christliche Dorf Beit Dschala (mehrere Kirchen in der Bildmitte), auf dem Berggipfel die israelische Siedlung "Har Gilo" mit Wasserturm, Betonmauer und Antenne (Spitzname unter Palästinensern: „Mount Everest“) – unter dem Berg der Siedlung führt die neue (israelische) Hebronstraße (hebr.: Derech Hevron/ engl.: Road 60) der Siedler als Tunnel durch den Berg, die großen Reisebusse vom Ostjerusalemer Busbahnhof vor dem Damaskustor nach Bethlehem benutzt diesen Tunnel und fährt nach Bethlehem, indem er diesen Berg durch Beit Dschala hinunterfährt
Foto 2 – Griechisch-orthodoxe Kirche am Hirtenfeld im christlichen Dorf Beit Sahur, östlich von Bethlehem, ca. 45 Minuten Fußweg vom Manger-Platz im Zentrum Bethlehems
Foto 3 – Gottesdienst in einer griechisch-orthodoxen Kirche in Beit Sahur, bei allen Teilnehmern handelt es sich um palästinensische Christen (der deutsch-sprachige Wikipediaeintrag zu "Palästinensischen Christen" verschweigt interessanterweise diejenigen, die im von Israel besetzten Westjordanland und in Gaza leben, genauere Zahlen finden sich beim Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)

Dienstag, 15. Januar 2013

Syrische Rebellen enthaupten Christen (الاعتداءات على المواقع الدينية تزيد التوترات)

Dies wird u.a. von der Huffington Post in Berufung auf die Augenzeugenberichte einer syrischen Nonne berichtet. Daß einige der Oppositionsgruppen, die in Syrien kämpfen (ich nenne sie bewußt nicht "syrisch", da mehrere Medienberichte die Beteiligung ausländischer sunnitisch-extremisitischer Kämpfer nachgewiesen haben), entgegen der Lobeshymnen aus den Medien und der Politik Deutschlands und der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten auf deren "freiheitlichen Charakter", sich hinsichtlich der Achtung der Menschenrechte nicht wesentlich vom ebendiesen Stimmen angeprangerten und verdammten Assad-Regimes unterscheiden, sollte mittlerweile zum Allgemeinwissen gehören. Diese Extremisten morden nicht nur Christen, sondern jegliche religiösen Minderheiten, so auch Alawiten, Drusen, Zwölferschiiten etc., die sie als Ungläubige und Kollaboratuere des Regimes betrachten. Das hat auch die UNO festgestellt. Daß das Assad-Regime Kriegsverbrechen verübt und verübt hat, ist keine Neuigkeit. Doch neu ist zu sehen, daß die Aufständischen dem Regime in Grausamkeit und Menschenverachtung in nichts nachstehen zu scheinen. Auch der Spiegel berichtet, daß zumindest ein Teil der Aufständischen nicht ganz koscher ist, wenn auch Assad Frauen (wohlgemerkt OHNE Kopftuch!) zu Sicherheitsaufgaben einzieht. Vereinzelt kritisieren Beobachter aber auch die Rolle der syrischen Kirchenführer.

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