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Humanist vielleicht und vielleicht liberal; Menschenfreund im Allgemeinen; reflektierend; angeborener Gerechtigkeitssinn

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Freitag, 30. Juni 2017

Spottgedicht 7: Donald Trump, you are just so dumb!

Donald Trump,
you are so dumb!
I wonder who
has a low I.Q.!
That's not Mika
- this for sure -
it's a president who needs some cure...

Each day the world anew
reads the proofs sent out by you
that "showing respect and civility"
is certainly not your ability!


Mocking about a low I.Q.,
does not belong to you,
because: Donald Trump,
you are just so dumb!

Mittwoch, 2. Juli 2014

Nichts Neues aus der Anstalt: Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Israel

Am 12. Juni 2014 wurden im Westjordanland drei jüdisch-israelische Jugendlichen von Unbekannten entführt, waren mehrere Tage verschwunden. am 31. Juni wurden ihre Leichen in der Nähe von Hebron unter Steinhaufen auf einem Feld gefunden.

Was würde ein Rechtsstaat in einem solchen Fall tun? Man würde die mutmaßlich Verantwortlichen ausfindig zu machen versuchen, sie festnehmen, vor Gericht stellen und entsprechend verurteilen, wenn ihnen die Schuld im Gerichtsprozeß nachgewiesen werden kann.

Freitag, 30. Mai 2014

Bei Israelreise: Einblicke in das wahre Leben In Israel

Im Februar 2014 hat es auch der Spiegel gemerkt, daß in Israel, entgegen der allgemeinen Wahrnehmung und verzerrten Berichterstattung in deutschen Medien, alles andere als Wein und Honig fließen, was ich bereits seit Jahren in diesem Blog dokumentiere (siehe Posts unten und die dort enthaltenen Links und die Linksammlung im Balken am rechten Bildrand): Christen im Heiligen Land: Glaube unter Beschuss - "die historische Verantwortung Deutschlands aus den Verbrechen des Holocaust" - ach so, ja, ja. Deshalb muß man zu krassesten Menschenrechtsverletzungen schweigen... Sehr überzeugend.

Jeder Israeltourist sollte sich vorher ausführlich über diese Facette der israelischen Realität informieren, um nicht von all der "historische Verantwortung Deutschlands aus den Verbrechen des Holocaust" erdrückt zu werden. In diesem Zusammenhang (und nur in diesem) ist nämlich jeder einzelne Staatsbürger rechts- und damit Verantwortungsnachfolger des Dritten Reiches. Also ist auch jeder heute Amerikaner veranwortlich für die (vielen) Genozide an der amerikanischen Ureinwohnern...

Mittwoch, 12. Februar 2014

Reichlich irre israelische Politiker - armer Martin Schulz in der Knesset!

hahahahaha - man kann nicht mit dem Lachen aufhören, wie können denn erwachsene Menschen derart irre sein: Empörung über Schulz in der Knesset??? Man muß sich das in der Tat anhören bzw. anschauen oder hier!

Oh, da hat er auf Deutsch gesprochen - oooh, diese armen Israelis... da sind sie wiedermal Opfer der bösen, bösen arabischen Weltverschwörung, die allein existiert, um die armen Juden zu vernichten! Der Präsident des europäischen Parlaments spricht Deutsch - unglaublich!, die Sprache von 100 Mio Europäern, die in der EU am meisten gesprochenen Sprache! Es ist ein Skandal! Ja sicher haben Hitler und seine Schergen Deutsch gesprochen. - Deshalb ertragen es israelische Rechtsradikale nicht, Deutsch zu hören? Offensichtlich sind sie ziemlich gehirngewaschen und sehen vor ideologischer Verblendung (seit langer Zeit) die Realität nicht (mehr). Jedoch ist es immer zu begrüßen, wenn Extremisten - ganz gleich, welcher Couleur - in Rage geraten, denn dann können sie es nicht mehr aushalten, ihre so emsig zusammengebaute Maske aufrecht zu erhalten und reden (endlich) Tacheles. Und offenbaren so ihre Denkweise und Weltsicht der Welt. Nichts ist nützlicher als dieses!

Aber die Widerstandskämpfer, die sich Hitler entgegengeworfen haben, die Kommunisten, die Juden, die Schwulen, die Zigeuner, die Christen etc etc, kurz all die, die er getötet hat, haben (in weiten Teilen und in den ersten Jahren des Dritten Reiches zumindest) die gleiche Sprache wie der Massenmörder benutzt! Zählen die etwa nicht? Wollen sie mit solchen haarsträubenden Behauptungen implizieren, daß man die Opfer nicht betrachten und stattdessen einfach unter den Tisch fallen lassen soll?

Freitag, 17. Mai 2013

Palästinensische Kinder in israelischen Gefängnissen

Dank der unablässigen Arbeit palästinensischer, israelischer und internationaler Menschenrechtsaktivisten werden die menschenverachtenden Menschenrechtsverstöße, die in den Palästinensergebieten stillschweigend von der israelischen Armee seit vielen Jahren begangen werden, zunehmend dokumentiert und damit nachprüfbar gemacht. am rechten Rand des Blogs trage ich unter dem Thema "Menschenrechte und so" (etwas nach unten scrollen) die Namen und Homepages dieser Organisationen zusammen.

Freitag, 19. April 2013

Frauenrechte: Lage in Ägypten - sexuelle Belästigung, Missbrauch und Übergriffe - sex mobs (نظرة للدراسات النسوية)

Die gesellschaftliche Lage von Frauen in Ägypten, ob islamisch verhüllt oder nicht, ist sehr bedenklich. Bei den Protesten, die im Land seit nun zwei Jahre stattfinden, sind Frauen immer die Hauptleittragenden, die auch durchaus auf offener Straße Opfer von Massenvergewaltigungen werden. Der Film Kairo 678 thematisiert dieses Problem, das auch schon während der Mubarakzeit bestand (weitere Filme sind am rechten Rand in der entsprechenden Kategorie zu finden). Doch wie die aktuelle Sexismusdebatte in Deutschland ausgesprochen umfangreich illustriert, ist Sexismus oder sexuelle Belästigung - gleichgültig, ob körperlich oder verbal - nicht nur ein Problem moslemischer Gesellschaften.So einfach widerlegt die gesellschaftliche Realität ein überaus beliebtes Argument/ Vorurteil westlicher Islamkritiker. Jedoch sind es nicht nur Frauen, die im neuen "demokratischen" Übergriffe auf Leib und Leben fürchten müssen (Video).

Sonntag, 31. März 2013

Oster-Proteste christlicher Palästinenser am Palmsonntag in Jerusalem gegen die israelische Besatzung - Hanan Ashrawi

Die Lage von religiösen Minderheiten in Israel und Palästina wird oft falsch und verzerrt dargestellt. Jedoch ist es vielfältig dokumentiert, daß die politischen und militärischen israelischen Behörden, den christlichen und auch den moslemischen Palästinensern an der Ausübung ihrer jeweiligen Religion verwehren, indem den Gläubigen an den hohen Feiertagen der Zugang zu den heiligen Stätten in Jerusalem verwehrt wird. Außerdem sind zahllose Übergriffe auf christliche und moslemische Gläubige und heilige Stätten in Jerusalem aber auch anderswo belegt.

Freitag, 22. März 2013

Israelische Vorbeugehaft für den palästinensischen Karikaturisten Mohammad Saba’aneh (محمد سباعنة)

Seit dem 16. Februar 2013 wurde der (selbstverständlich) kritische palästinensische Karikaturist Mohammad Saba’aneh (arabische Homepage), der u.a. Schöpfer der populären Komikfigur Abu Fayek (arab.: أبو فايك) ist, ohne Anklage oder gar Prozeß/ Verurteilung bei der Einreise von Jordanien in israelische Sicherheitshaft ("administrative detention") genommen und seitdem in diesem rechtslosen Status festgehalten. Dies ist ein weiteres Beispiel für die israelische Willkür und das Menschenrechtsverständnis der israelischen Politik und Armee, wenn es um die Palästinenser geht, das für sich spricht und nicht kommentiert werden muß. Der Umstand  fand jedoch in der internationalen Blog-Welt und bei israelischen und palästinensischen Menschenrechtsaktivisten erhebliche Aufmerksamkeit, wie auch der Fall eines 14-jährigen amerikanisch-palästinensischen Jungen im April 2013. Internationale Zeitungen ignorierten das Thema jedoch weitgehend. Der +972-Blog thematisiert das Thema der israelischen Haft von palästinensischen Kinder ausführlich.

Mittwoch, 30. Januar 2013

Zwangssterilisation äthiopischer Jüdinnen in Israel

Wie ein israelischer Fernsehkanal und die israelischen Tageszeitungen Ha-Aretz und Jerusalem Post wie auch der Standard berichteten, zwangen (wahrscheinlich weiße) israelische Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung (schwarze) eingewanderte äthiopische Jüdinnen ausdrücklich gegen ihren Willen zur Sterilisation, um den Babyboom unter den in Israel nicht beliebten und gesellschaftlich benachteiligten äthiopischen Einwanderern (weitere Information dazu kann man rechts oben in der Suchfunktion unter dem Stichwort "äthiopische juden" finden) zu reduzieren. Israelische Regierungsstellen reagierten umgehend auf die Anschuldigungen, was von Beobachtern als Schuldeingeständnis gewertet wurde.

Dies ist aber nur ein weiteres Beispiel des in Teilen der israelischen Gesellschaft tief verwurzelten Rassismus, der abgrundtiefen Trennung zwischen entwickelt wahrgenommener westlicher (aschkenasischer) und als primitiv und inferior wahrgenommener sefardischer und mizrachischer Kultur, wie er seit der Staatsgründung besteht. Ein frühes Beispiel dafür ist die Affaire um massenweise Entführung von Babies neuer jemenitischer Einwanderer in den 50er Jahren und ihrer anschließenden dekadenlangen Leugnung und das Totschweigen durch die israelische Regierung und die Massenmedien (ähnlich dem noch bis vor kurzem in Australien üblichen und ebenso rassistischen Vorgehen der Gestohlenen Generationen). Oder auch die staatliche Unterdrückung eines mizrachischen Radios oder die aktuelle Lage von Arabern in der israelischen Gesellschaft...

Dienstag, 15. Januar 2013

Syrische Rebellen enthaupten Christen (الاعتداءات على المواقع الدينية تزيد التوترات)

Dies wird u.a. von der Huffington Post in Berufung auf die Augenzeugenberichte einer syrischen Nonne berichtet. Daß einige der Oppositionsgruppen, die in Syrien kämpfen (ich nenne sie bewußt nicht "syrisch", da mehrere Medienberichte die Beteiligung ausländischer sunnitisch-extremisitischer Kämpfer nachgewiesen haben), entgegen der Lobeshymnen aus den Medien und der Politik Deutschlands und der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten auf deren "freiheitlichen Charakter", sich hinsichtlich der Achtung der Menschenrechte nicht wesentlich vom ebendiesen Stimmen angeprangerten und verdammten Assad-Regimes unterscheiden, sollte mittlerweile zum Allgemeinwissen gehören. Diese Extremisten morden nicht nur Christen, sondern jegliche religiösen Minderheiten, so auch Alawiten, Drusen, Zwölferschiiten etc., die sie als Ungläubige und Kollaboratuere des Regimes betrachten. Das hat auch die UNO festgestellt. Daß das Assad-Regime Kriegsverbrechen verübt und verübt hat, ist keine Neuigkeit. Doch neu ist zu sehen, daß die Aufständischen dem Regime in Grausamkeit und Menschenverachtung in nichts nachstehen zu scheinen. Auch der Spiegel berichtet, daß zumindest ein Teil der Aufständischen nicht ganz koscher ist, wenn auch Assad Frauen (wohlgemerkt OHNE Kopftuch!) zu Sicherheitsaufgaben einzieht. Vereinzelt kritisieren Beobachter aber auch die Rolle der syrischen Kirchenführer.

Sonntag, 6. Januar 2013

Judenmission und christliche Fundamentalisten/ Zionisten

Das Thema Judenmission wurde - verständlicherweise - nach der von den Nationalsozialisten beabsichtigten Vernichtung der europäischen Juden zu einem sehr heiklen theologischen Thema und das vor allem in den deutschen Kirchen. Obwohl mittlerweile überwiegend abgelehnt, gibt es eine in Deutschland sehr kleine, in den Vereinigten Staaten allerdings sehr wahrnehmbare Gruppe von christlichen Fundamentalisten, die einerseits absolut treu und kritiklos die Weltsicht und Propaganda mindestens ebenso fundamentalisscher und extremistischer israelisch-nationalreligiöser Kreise teilen und lautstark unterstützen, andererseits jedoch stark für die Judenmission eintreten (was sie allerdings nicht annährend so laut sagen wie ihre politische Unterstützung für radikale israelische Politik). Beobachter setzen sich in interessanter und überzeugender Weise mit diesen Gruppen, deren religiöse Ideologie aus Nordamerika auf Deutschland übergeschwappt ist, auseinander.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Danke, Piers Morgan!

Nachdem in den USA nach einem weiteren Amoklauf die (alte) Diskussion um die Waffengesetze (neu) entbrannt ist, erscheinen die Waffenlobbyisten mit aberwitzigen Beiträgen in der Öffentlichkeit.

Nicht nur, daß sie ernsthaft fordern, daß das beste Mittel gegen solche Amokläufe noch mehr Waffen in der Form der Bewaffnung aller 100.000 US-amerikanischen Schulen ist, sondern sie strengen auch (ernsthaft!) eine Abschiebung von kritischen Ausländern an!

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Israelische Weihnachtsgrüße an Irland (Genau hingeschaut XVII)

Ich thematisierte bereits ausführlich, wie die Lage von Christen, seien sie arabischer oder westlicher Herkunft, in Israel ist.

Daß viele israelische Politiker und Diplomaten sämtliche geschichtlichen Ereignisse verzerren und ohne Wenn und Aber in ihre (sehr spezielle) Lesart (der Realität und der Geschichte) zwingen, ist hinlänglich bekannt. Und daß sie das Verständnis, das sie für die jüdische Nation gebetsmühlenartig einfordern, weder anderen Religionen noch den Palästinensern auch zur zu einem Müh zugestehen, ist auch bekannt.

Freitag, 14. Dezember 2012

Rassismus in der deutschen Polizei (Genau hingeschaut XVI)

Nein, nicht nur Israel hat Probleme mit institutionalisierten Rassismus. Auch die deutsche Polizei leidet darunter (und streitet es oft ab), wie in dieser Artikel auf Telepolis oder in der Frankfurter Rundschau ausführlich diskutiert und anhand einer Vielzahl von Links nachgewiesen wird. Zum Glück hat ein deutsches Gericht Gerechtigkeit walten lassen, wobei fraglich ist, inwiefern dies die Polizeipraxis ändern wird.

Mittwoch, 28. November 2012

Salafistensex: Ägyptische Islamisten treiben es wild! سكس السلفيين/ סקס הסלפית /הסלפים (Genau hingeschaut XV)

Wie Ahramonline und die BBC berichten, wurde ein Mitglied der ultrakonservativen salafistischen An-Nur-Partei ("Partei des Lichts") am 21. November 2012 verurteilt, weil er mit einer 22-jährigen, vollverschleierten Studentin sexuelle Unzucht in einem Auto getrieben hatte (offensichtlich hat er sie befummelt, als sie auf seinem Schoß saß: "Mr Wanis caressing a fully-veiled woman student who was sitting on his lap in his car")! Wow! Das beeindruckt! Ein Salafist mit langem hennagefärbten Bart vernascht eine weniger als halb so alte Studentin in seinem Auto in einem Kairoer Vorort!

Samstag, 24. November 2012

Das neue demokratische Ägypten (Genau hingeschaut XIV)

In meinem Blogbeitrag vom 21. Oktober 2012 hatte ich viele neue "Errungenschaften" der Nach-Mubarak-Ordnung in Ägypten zusammengetragen, die insgesamt das Bild suggerieren, daß die Lage von Minderheiten seien sie gesellschaftlich, religiös, sozial oder wie auch immer definiert, seit dem Sturz von Mubarak, der im Gegensatz zu seinen Nachfolgern, das Land überwiegend im Griff hatte, erheblich verschlechtert hat.

Samstag, 10. November 2012

Türkische Irrfahrt - Politik der Provokation gegen jeden und alles (Genau hingeschaut XII)

Verstehe einer die Türkei! Zuerst schickt sie Schiffe auf Konfrontation nach Israel und verdirbt sich die Beziehung mit dem langjährigen Alliierten. Danach verdirbt man sich nachhaltig die Beziehungen zu Syrien (die zu Armenien liegen schon seit Jahrzehnten am Boden), indem man ein syrisches und ein armenisches Flugzeug zur Landung zwingt und durchsucht und sich noch auf so manche Weise in den syrischen Konflikt einmischt. Dann fantasiert der (im eigenen Land von den Menschen des gesunden Verstandes geringgeschätzten) Außenminister und seine Untergebenen vom baldigen Untergang des gottlosen Westens, von dem man im gleichen Atemzug aber (Finanz-) Hilfe fordert, die man wenige Monate vorher aber aus (nationalem) Stolz aber ausgeschlossen hatte. Und schlußendlich verfolgt man einheimische Intellektuelle aufgrund dümmlicher Strafparagraphen über die "Herabwürdigung religiöser Lehren"... Im Allgemeinen scheint bei den türkischen Sunniten alle Zeichen auf Konfrontation zu stehen.

Kurz: die türkische Führung verscherzt es sich nachhaltig mit allen, mit denen man es sich verscherzen kann und fühlt sich gut dabei. Wow! Auf eine güldene Zukunft!

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