über die gute, alte Tradition der CSU =D
Erst Guttenberg, dann Stoibers - hahahahaha!!!!
Ach, wie ich die guten, aufrichtigen und vorbildlichen konservativen Werte der CSU mag! So konservativ, so glaubhaft! (uneheliches Kind und Affäre von Seehofer, munteres akademisches Fälschen von diesen beiden... wer weiß, was da noch so alles zum Vorschein kommt in den nächsten Wochen... ich ahne Schlimmes...)
9.4.2011:
Apropos gute alte Traditionen der CSU - erst eine Affaire nach der anderen (selbst) produzieren und dann nach bestem Können verwischen und verstecken (zu versuchen zumindest)... ja, so sind sie, die guten konservativen CSUler... es geht ja nichts über Werte (vor allem die der CSU!)... so wertvoll...
12.4.2011:
Aber offensichtlich ist es ein Virus, der da umgeht und nicht einmal vor FDP-Politikern und -Politikerinnen halt macht...
6.5.2011:
Da hat wohl einer absichtlich betrogen - Oh, welche Überraschung...
23.6.2011:
Der Guttenplag Wiki wird mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. DANKE! Derweil hat sich der VroniPlag Wiki die Dissertationen weiterer Politiker vorgenommen (4 davon von der FDP!). Außerdem wurd eine Seite mit Informationen zu diesen Plagiaten ins Netz gestellt.
Fotos und Impressionen von Kurzreisen durch das Morgenland (Israel, Palästinensische Gebiete etc.). Gedanken und Eindrücke aus weiteren Besuchen im Heiligen Lande. Information und Meinungskampf.
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- Humanist vielleicht und vielleicht liberal; Menschenfreund im Allgemeinen; reflektierend; angeborener Gerechtigkeitssinn
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Donnerstag, 31. März 2011
Sonntag, 20. März 2011
Die Aufstände sind in Syrien
angekommen. Schlußendlich.
Und in Libyen herrscht Krieg, Luftkrieg unter der Führung der Franzosen.
Und es wird heftiger...
Und sogar der Oman, der vom wahrscheinlich einzigen homosexuellen Staatschef in der islamischen Welt regiert wird (was äußerst bemerkenswert, d.h. ein Fortschritt ist!), wurde erfaßt! Gaddafi erfreut die Welt derweil mit seinen geistigen Ergüssen.
Und in Libyen herrscht Krieg, Luftkrieg unter der Führung der Franzosen.
Und es wird heftiger...
Und sogar der Oman, der vom wahrscheinlich einzigen homosexuellen Staatschef in der islamischen Welt regiert wird (was äußerst bemerkenswert, d.h. ein Fortschritt ist!), wurde erfaßt! Gaddafi erfreut die Welt derweil mit seinen geistigen Ergüssen.
Donnerstag, 10. März 2011
Erotische Provokationen im Iran
hat die ARD entdeckt.
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Samstag, 26. Februar 2011
Merkel vs. Netanjahu - Danke, Angie!
Nun, die Lage ist nicht leicht. Daß nun deshalb sogleich Israels Existenz auf dem Spiel steht prophezeien die Pessimisten. Wie dem auch sei. Zumindest hat die Kanzlerin einen Schritt in die richtige Richtung gemacht und offen gegenüber Netanjahu Position bezogen. Das ist insofern gut, da die israelische Regierung mit ihrem, naja, recht weit rechts denkenden Außenminister, offensichtlich manchmal ein Kontra braucht, da sie sonst allzu sehr vom trögen Erdboden der politischen Realitäten im heiligen Land abhebt... Im Originalartikel der Haaretz sind die Leserkommentare unter demselben höchstinteressant.
(Vormals) Ägyptische Zustände in der deutschen Politik
Daß die Schwachköpfe der Koalition und andere Politiker und Nichtpolitiker Guttenbergs eindeutiges Fehlverhalten, mit dem dieser seinen plakativ zur Schau gestellten "Werten" einen Bärendienst erwiesen hat, kleinreden, ist eine Ungeheuerlichkeit. Daß der deutsche Hochschulverband entsprechend entrüstet ist, ist gut so. Für den gesunden Menschenverstand ist der Rücktritt des Ministers die einzig angemessene Reaktion, denn was soll das, wenn ein Bundesminister, der die geschicke dieses Landes lenkt, nach Biegen und Brechen und vor allem wider besseren Wissens betrügt und damit (vorsätzlich?) gegen die Grundlagen des Wissenschaftsbetriebes verstößt. Sollte ein Politiker gleich welchen Parteibuches nicht eine gewisse Verantwortung (auch für sein persönliches Verhalten) tragen und seiner Vorbildfunktion rechnung tragen? Daß die Sympathie dieses Schwindlers sinkt, ist nur gerecht. Langsam werde ich auch vor Aussage, die ich bislang für ein ungerechtfertigtes, pausschales Vorurteil hielt, überzeugt, daß Politik ein dreckiges Geschäft ist.
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Freitag, 25. Februar 2011
Arabische Aufstände: Tote
Die englische Wikipedia zu den Protesten gibt ausführlich Auskunft über die politischen Ergebnisse und die Anzahl der Opfer der anhaltenden Proteste im Nahen und Mittleren Osten. Im Wettbewerb der Tötungen führte lange Zeit Ägypten mit über 300, ja 365 Toten, vor Tunesien mit 219. In den vergangenen Tage katapultierte jedoch der Eifer des Revolutionsführers Gaddafi Libyen mit deutlichem Abstand auf den ersten Platz!!! Kleinere Länder wie Bahrain oder Jemen landen weit abgeschlagen auf den hinteren Plätzen. Hoffentlich bestätigt sich nicht die erstaunliche Tendenz: je später die Unruhen ausbrechen, umso mehr Opfer fordern sie... Menschenrechtsorganisationen sind sehr wachen Auges in diesen unruhigen Tagen.
Die Zukunft auf beiden Seiten des Suezkanals
sieht nicht rosig aus, nicht im geringsten. Die Extremisten auf der einen Seite stigmatisieren Menschenrechtsorganisationen zu Staatsfeinden, ein Vorgehen, das eigentlich nur von Staaten bekannt ist, die nicht (ernsthaft) als demokratisch bezeichnet werden können. In der Zwischenzeit verendet der (sozialistische) Traum dieses Staates vollkommen.
Auf der südlichen Seite haben die beiden großen Relitionsgruppen öfters Probleme miteinander als sie friedlich miteinander auskommen. Ob die Revolution in einen besseren Zustand enden wird, wird zunehmend bezweifelt. FDas grundlegende und schwerwiegenste Problem sind die über Jahrzehnte bestehenden, verfestigten Strukturen, die als ein Massenphänomen strukturell persistent, sich nicht so einfach von heute auf morgen durch einige Demos ändern lassen...
Auf der südlichen Seite haben die beiden großen Relitionsgruppen öfters Probleme miteinander als sie friedlich miteinander auskommen. Ob die Revolution in einen besseren Zustand enden wird, wird zunehmend bezweifelt. FDas grundlegende und schwerwiegenste Problem sind die über Jahrzehnte bestehenden, verfestigten Strukturen, die als ein Massenphänomen strukturell persistent, sich nicht so einfach von heute auf morgen durch einige Demos ändern lassen...
Dienstag, 22. Februar 2011
Danke, Deutschland
Danke, daß man nach 66 Jahren (endlich) auch anderen Opfergruppen des Nationalsozialismus gedenkt:
"Ratten, Wanzen und Flöhe sind auch Naturerscheinungen, ebenso wie die Juden und Zigeuner. Alles Leben ist Kampf. Wir müssen deshalb alle diese Schädlinge ausmerzen." - "Das ist Irrsinn in höchster Form." (Zoni Weisz, Rede vor dem Bundestag am 27.1.2011)
"Ratten, Wanzen und Flöhe sind auch Naturerscheinungen, ebenso wie die Juden und Zigeuner. Alles Leben ist Kampf. Wir müssen deshalb alle diese Schädlinge ausmerzen." - "Das ist Irrsinn in höchster Form." (Zoni Weisz, Rede vor dem Bundestag am 27.1.2011)
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Danke, Guttenberg
es wurde auch allerhöchste Eisenbahn!!! Solang es noch für dumme Witze reicht, kann der Druck wohl noch nicht hoch genug gewesen sein...
20.6. Andere (und deren gesamte Partei) finden aber nicht, daß ein solcher Betrug, einen kompletten Rücktritt von den politischen Ämtern rechtfertigt...
20.6. Andere (und deren gesamte Partei) finden aber nicht, daß ein solcher Betrug, einen kompletten Rücktritt von den politischen Ämtern rechtfertigt...
(Immernoch) Protest: in Libyen
geht es zunehmend gewaltsam zu, die Toten gehen in die Hunderte. Die Machtelite wohl nun auch die Lage im Land begriffen und fühlt sich explizit bedroht. Weitere Infos gibt es hier. Wie sich die im Eilestempo ausbreitenden Unruhen weltwirtschaftlich auswirken, d.h. also wir alle davon betroffen werden, wird durch die neuesten Ölpreisentwicklungen verdeutlicht. Und wenn sie sich nicht auf dieser Ebene auswirken, dann richten sie doch für das Land enormen wirtschaftlichen Schaden und Rufschädigung an und werden diese Wirkungen nachhaltig zeitigen.
Die aktuellen Ereignisse bringt der Spiegel hier.
Die aktuellen Ereignisse bringt der Spiegel hier.
Montag, 21. Februar 2011
Seehofer und der deutsche Verteidigungsminister
Der deutsche Verteidigungsminister ist derweil mit dem Abstreiten und dem Verbreiten anderer Unwahrheiten über Unwahrheiten beschäftigt... Er sollte allerdings an dieser Stelle dieselbe Konsequenz zeigen, die er sonst auch an den tag legt, und zurücktreten. Daß ihm der Seehofer zum Durchhalten rät, der selbst genug (und bedenklicheren) Dreck am Stecken hat, der seiner zur Schau getragenen Konservatismus grundsätzlich widerspricht (der aber interessanterweise NICHT in dessen Wikipediaartikel auftaucht!), ist keine Überraschung!
Geschickte und brutale Politiker im Iran
Gesickt, weil sie versuchen, auch unangemessene Vorkommnisse propagandistisch auszuschlachten.
Brutal, weil sie, obwohl die Proteste in so hohen Tönen in der arabischen Welt gelobt (die nun auch auf Marokko übergeschwappt sind und auf anderswo) , die eigenen Demonstranten, die nicht daran denken, sich einschüchtern zu lassen, mit äußerster Gewalt bekämpfen so wie auch der Gadaffe in Libyen.
In Berlin setzt man ein Zeichen dagegen und verleiht 3 Auszeichnungen an einen der geschaßten iranischen Filmemacher.
Brutal, weil sie, obwohl die Proteste in so hohen Tönen in der arabischen Welt gelobt (die nun auch auf Marokko übergeschwappt sind und auf anderswo) , die eigenen Demonstranten, die nicht daran denken, sich einschüchtern zu lassen, mit äußerster Gewalt bekämpfen so wie auch der Gadaffe in Libyen.
In Berlin setzt man ein Zeichen dagegen und verleiht 3 Auszeichnungen an einen der geschaßten iranischen Filmemacher.
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Freitag, 18. Februar 2011
Derweil nimmt die Gewalt im Nahen Osten zu
Nicht nur bei den Protesten in Libyen, dem Jemen oder Bachrain. Nein auch in Saudi-Arabien und dem Iran. Also ein internationales Autorennen würde ich bei solch einer politischen Situation auch nicht dort veranstalten...
Daß Ägypten am Scheideweg steht wie Rußland 1917, mutmaßt eine russische Nachrichtenagentur. Im heiligen Lande herrscht derweil lustiges Säbelrasseln von verschiedenen Seiten: von der Hisbollah, durch iranische Kriegsschiffe im Suezkanal und auch von Israel. Der Dollar sowie der Ölpreis geraten daher unter Druck...
Daß Ägypten am Scheideweg steht wie Rußland 1917, mutmaßt eine russische Nachrichtenagentur. Im heiligen Lande herrscht derweil lustiges Säbelrasseln von verschiedenen Seiten: von der Hisbollah, durch iranische Kriegsschiffe im Suezkanal und auch von Israel. Der Dollar sowie der Ölpreis geraten daher unter Druck...
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Donnerstag, 17. Februar 2011
(Gewaltsame) Proteste im Iran und anderswo
Nun hat die Protestwelle sicher am Persischen Golf Fuß gefaßt.
In den vergangenen Tagen kam es zu gewaltsamen Massenprotesten und gewaltsamen Reaktionen der staatlichen Ordnungsgewalt interessanterweise in Bahrain, von dem man sonst nicht viel hört...
Auch auf der anderen Seite des Golfs gibt es Gewalt und die USA erheben das Wort dazu. Jedoch auch im Jemen wird das Kriegsbeil ausgegraben und die Proteste bzw. die Reaktionen darauf werden zunehmend radikaler. Auch die Bastion des Religionsführers im Lybien fängt an zu bröckeln.
Für die aktuellesten Entwicklungen: Der derStandard.at-Protestradar
In den vergangenen Tagen kam es zu gewaltsamen Massenprotesten und gewaltsamen Reaktionen der staatlichen Ordnungsgewalt interessanterweise in Bahrain, von dem man sonst nicht viel hört...
Auch auf der anderen Seite des Golfs gibt es Gewalt und die USA erheben das Wort dazu. Jedoch auch im Jemen wird das Kriegsbeil ausgegraben und die Proteste bzw. die Reaktionen darauf werden zunehmend radikaler. Auch die Bastion des Religionsführers im Lybien fängt an zu bröckeln.
Für die aktuellesten Entwicklungen: Der derStandard.at-Protestradar
Dienstag, 15. Februar 2011
Die Schönheit Israels
Bei aller Kritik der politischen Zustände in Israel und den aufgerechten Tumulten in den Nachbarländern muß man(n) zweifellos feststellen, das Israel auch schöne Seiten hat, betörend schöne Seiten... Ich vermute, die Mischung macht's... Unabhängig davon, ob sie aus dem Jemen oder Marokko herkommen, sie sind (einfach) sehr schön! Daß diese bezaubernden Wesen sich in Uniformen hineinzwängen müssen (die ihnen zweifellos extrem gut stehen) und an der Waffe Wehrdienst ableisten müssen, ist eine Schande, eine sehr, sehr große Schande!
Montag, 14. Februar 2011
Proteste im Iran und anderswo...
Proteste, Proteste, Proteste... die ganze Sache gewinnt erheblich am Momentum:
sowohl im Iran (so wie auch letztes Jahr),
(die offensichtlich berauschend schnellen Dynamik gewinnen, so hier Massenproteste am 14.2.2011 gegen 16 Uhr im Schiraz (die Parole ist "Mubrarak, Ben Ali und als Nächster Saijid Ali"), die Verbrennung des Bildes von Ali Chamenei um etwa die gleiche Zeit in Tehran oder auch hier auf der persischen BBC!!!)
im Jemen,
in Bahrain
als auch in Italien (paßt ausgesprochen gut in diese Reihe, oder?...) und dem benachbarten Libyen.
sowohl im Iran (so wie auch letztes Jahr),
(die offensichtlich berauschend schnellen Dynamik gewinnen, so hier Massenproteste am 14.2.2011 gegen 16 Uhr im Schiraz (die Parole ist "Mubrarak, Ben Ali und als Nächster Saijid Ali"), die Verbrennung des Bildes von Ali Chamenei um etwa die gleiche Zeit in Tehran oder auch hier auf der persischen BBC!!!)
im Jemen,
in Bahrain
als auch in Italien (paßt ausgesprochen gut in diese Reihe, oder?...) und dem benachbarten Libyen.
Aufstände in Persien
Da wurde das iranische Staatsoberhaupt, Ali Chamenei, und die Seinen nicht müde, den Westen für seine Einmischung in die aktuellen Vorgänge im Nahen Osten zu kritisieren, und tut doch haargenau dasselbe und versucht sich noch als Stimmführer im Orient aufzuschwingen... und gratuliert den Tunesiern und Ägyptern zu was auch immer...
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Samstag, 12. Februar 2011
Die Schönheit der Israelinnen und die israelische Armee
thematisiert WeltOnline in diesem recht interessanten Artikel. Aus den genannten Gründen verweigern wohl so viele den Wehrdienst...
Und die Israelinnen sind wirklich schön, ja, sehr, das kann man nicht leugnen. Dafür müssen sie nicht einmal im Bikini gekleidet sein... Sie sehen sogar als Soldatinnen unverschämt gut aus, was allerdings ein massiver und sehr unangenehmer Widerspruch in sich ist: eine schöne Frau und eine Waffe... (Soldat ist Soldat in all seinen Implikationen, dabei ist unerheblich, wie schön der Mensch ist, der die Uniform trägt...)
Und die Israelinnen sind wirklich schön, ja, sehr, das kann man nicht leugnen. Dafür müssen sie nicht einmal im Bikini gekleidet sein... Sie sehen sogar als Soldatinnen unverschämt gut aus, was allerdings ein massiver und sehr unangenehmer Widerspruch in sich ist: eine schöne Frau und eine Waffe... (Soldat ist Soldat in all seinen Implikationen, dabei ist unerheblich, wie schön der Mensch ist, der die Uniform trägt...)
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Auswirkungen des Machtwechsel in Ägypten auf die Lage der Kopten
Die Kopten sehen den Umschwung offenbar durchaus zweischneidig. Einerseits befürchtet man einen Gottesstaat basierend auf der Scharia, andererseits hegt man gewisse Hoffnungen auf Religionsfreiheit und eine Verbesserung der gegenwärtigen wirtschaftlichen und Menschenrechtslage, die zugegebenmaßen durchaus Verbesserungspotential in sich birgt, und setzt Hoffnungen aufs Ausland. Und selbst das hat Verbindungen zu Israel, wie eng verwoben die Region nicht ist...
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Machtwechsel in Ägypten: Die israelische Perspektive
wird in der israelischen Tageszeitung Haaretz recht gut dargestellt. Man hofft vor allem, daß der Machtwechsel keine Auswirkungen auf die bilateralen Beziehungen, d.h. im Klartext, den Friedensvertrag, haben wird.Und wer weiß, ob der Funke auf die Palästinensergebiete überspringt, wobei die Ungewißheit aufgeworfen würde, in welche Richtung der Umschwung geht.
Der Machtwechsel in Ägypten
findet interessanterweise nach 30 Jahren und 18 Tagen genau am 32. Jahrestag der iranischen Revolution statt. Hm. Eine wirklich interessante Koinzidenz!
Die Saudis stehen bis zum Ende an Mubaraks Seite. Mehr Infos hier auf Euronews.
Die Saudis stehen bis zum Ende an Mubaraks Seite. Mehr Infos hier auf Euronews.
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Donnerstag, 10. Februar 2011
Das orientalische Christentum: Menschenrechtsverletzungen gegen Kopten in Ägypten
Die Gesellschaft für bedrohte Völker verfolgt die Lage der Kopten in Ägypten aus einer Menschenrechtsperspektive durchgehend. U.a. werden Vorträge und Hintergrundinformationen geliefert. Menschenrechtsverletzungen gegen diese religiöse Minderheit in der islamischen Welt werden systematisch aufgezeichnet, so zum Beispiel:
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Mittwoch, 9. Februar 2011
Die israelische Gesellschaftsstruktur
wird in dieser Publikation der Bundeszentrale für politische Bildung recht interessant und detailliert thematisiert. Der innerisraelische "Kulturkampf" ist Gegenstand der Überlegungen des israelischen Journalisten Daniel Dagan.
Aufstand in Ägypten: Um die Lage der Pressefreiheit
ist es nicht sehr gut bestellt, sie verschlechterte sich sogar während der Aufstände erheblich (verglichen zum sowieso bescheidenen Niveau in "stabilen" Zeiten). Nicht nur, daß das Internet abgestellt und der arabische Sender Al-Dschasira verboten wurde. Auch gab es nicht nur massive Festnahmen von Journalisten von offizieller Seite sondern auch bedenkenerregende physische Bedrohungen ausländischer Pressevertreter durch Anhänger Mubaraks. Unter diesen brechen nun Grabenkämpfe um die "korrekte" politische Richtung aus. Das sieht alles anderes als nach einem guten Omen aus...
Montag, 7. Februar 2011
Aufstände in der Arabischen Welt: Informationsquellen
Qantara wie auch Euronews hat ein eigenes Dossier dafür angelegt (und meldet neue Unruhen in Tunesien). Die Berichterstattung des Standard und der Deutschen Welle ist sowieso hervorragend (schöne Grafiken gibt es ebenfalls).Auch die ARD hat einen Überblick zusammengestellt und das Schweizerische Fernsehen. Ersterer spricht gar vom "Pulverfass arabische Welt"! Ein ägyptischer (?) Blog und der Internetauftritt von Reporter ohne Grenzen geben unmittelbare (und unbequeme) Eindrücke.
Ägyptens Frauen und Ägyptens Künstler äußern sich.
Ägyptens Frauen und Ägyptens Künstler äußern sich.
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Sonntag, 6. Februar 2011
Aufstand (auch) in der katholischen Kirche!!!
Ägypten hat es geschafft, dann, liebe katholische Kirche, schaffst Du es auch! Trau Dich! Laß die Gestrigen reden, und wage den (für eine erstarrte religiöse Institution wie die katholische Kirche wirklich epochalen und) unerhörten Schritt! Davon wirst Du nicht zugrunde gehen, sondern höchstens höhere Akzeptanz in der Gesellschaft erfahren und vor allem wir der Priesterberuf wesentlich attraktiver und die Nachwuchsprobleme der katholischen Kirche lösen sich in Luft auf. Aber vielleicht ist genau DAS nicht gewollt!!! (tolle Verschwörungstheorie: die katholischen Würdenträger gehören einem Geheimbund gegen die katholische Kirche an... das ist Stoff für einen gruuuuuuseligen Thriller!!)
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Aufstände in Ägypten: Interessengruppen
Interessanterweise versucht der Großayatollah Chamenei die Vorgänge in Ägypten propagandistisch auszuschlachten, Zurückweisungen aus Ägypten folgen umgehend (siehe auch hier). Das ist äußerst interessant vor dem Hintergrund, wenn man weiß, daß die offziellen politischen Beziehungen zwischen beiden Ländern seit der Revolution auf Eis liegen, da der 1979 gestürzte Schah von Ägypten aufgenommen wurde.
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Aufruhr in der Arabischen Welt: Einschätzungen
Der Economist stellt sich die äußerst interessante Frage, ob die gegenwärtige Geschehnisse das Ende oder erst der Anfang der Unruhen sind... Die Saudis haben erwartungsgemäß eine etwas andere Einschätzung als der Westen, weil sie vor Protesten im eigenen Land wohl zittern könnten. Daß Israels Bedrohungslage sich erheblich verändern, d.h. verschlechtern wird, wird von vielen Kommentatoren as wahrscheinlich angesehen.
Konzentrierte Information zum Arabischen Aufruhr ist zum Beispiel im Standard, auf 20minuten oder beim Economist zu finden. Fotos von den Aufständen gibt es hier.
Konzentrierte Information zum Arabischen Aufruhr ist zum Beispiel im Standard, auf 20minuten oder beim Economist zu finden. Fotos von den Aufständen gibt es hier.
Aufstand in Ägypten: wirtschaftliche Auswirkungen
sind schon zu bemerken, was nicht "nur" die (westliche) Lebensader Suezkanal, die weltwirtschaftlich von grundlegender Bedeutung ist, mit sämtlichen entsprechenden Implikationen sondern auch Gas- bzw. Öltransportinfrastruktur betrifft und Israel faktisch direkt bedroht und insgesamt die Region erschüttern können. Wer weiß, was noch folgt...
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Freitag, 4. Februar 2011
Arabische Despoten: Gewaltorgie in Ägypten
ist schon beachtenswert und will offensichtlich auch kein baldiges Ende nehmen... normalerweise friedvolle Ägypten verwandeln sich in straßenkämpfende Bestien, die die Innenstädte der ägyptischen Großstädte bevölkern.
Und die Plünderungen des kutlurellen Erbes schreiten munter fort.
Und die Plünderungen des kutlurellen Erbes schreiten munter fort.
Keine Burka in deutschen Ämtern
Gut so, in der Tat. Aber was um Himmels Willen will eine marrokanisch-stämmige Deutsche (d.h. aus dem äußersten Westen der islamischen Welt stammend) mit einer aus der islamischen Tradition Zentralasiens und Vorderindiens (d.h. ziemlich weit aus deren Osten) stammenden Burka? Medienverdrehung? Heißt dann alles einfach mal "Burka", was den Körper der Muselmännin verhüllt? Oder wollte sie wirklich ihre Tradition durch die der östlichen islamischen Welt ersetzen/ vermischen?
Donnerstag, 3. Februar 2011
Arabische Despoten: Demonstrationen in Kairo
Euronews biete interessante Direkteindrücke. Zwischen 0:12 und 0:40 sind wahrscheinlich christliche ägyptische Demonstranten zu sehen, bei 0:12 ist die Parole zum Beispiel "Kullina Misrijin! Muslim! Misihi! Kullina Misrijin!" (arab. "Wir sind alle Ägypter!! Ob Moslem, ob Christ, wir sind alle Ägypter!!").
Arabiens Despoten: Den Tag des Zorns
gibt es nicht nur in Ägypten an mehreren Tagen. Ja, man spricht sogar von der Steigerungsform von "Tag des Zorns": die "Woche des Zorns"... hoffentlich wird daraus kein Monat, Halbjahr etc....
sondern durch die gesamte arabische Welt. Und es ist noch kein Ende abzusehen, nun haben die Aufstände auch Syrien erreicht, wo von der Opposition zu einem "Tag des Zorns" aufgerufen wurde. Außerdem ist einer am 12. Februar in Algerien geplant.
Bereits im Jemen hat er stattgefunden und erhebliche Auswirkungen gehabt (der Präsident will nicht nochmal antreten).
Eine interaktive Karte des Aufruhrs gibt es in der FAZ.
Interessanterweise gabe es auch schone mehrere Tage des Zorns in Israel und den palästinensischen Gebieten, so zum Beispiel 2009 oder 2010. Auch im Libanon gab es einen.
sondern durch die gesamte arabische Welt. Und es ist noch kein Ende abzusehen, nun haben die Aufstände auch Syrien erreicht, wo von der Opposition zu einem "Tag des Zorns" aufgerufen wurde. Außerdem ist einer am 12. Februar in Algerien geplant.
Bereits im Jemen hat er stattgefunden und erhebliche Auswirkungen gehabt (der Präsident will nicht nochmal antreten).
Eine interaktive Karte des Aufruhrs gibt es in der FAZ.
Interessanterweise gabe es auch schone mehrere Tage des Zorns in Israel und den palästinensischen Gebieten, so zum Beispiel 2009 oder 2010. Auch im Libanon gab es einen.
Arabiens Despoten: Der Arabische Aufstand
wird im Deutschlandfunk ausführlich und vielseitig diskutiert.
Und auch die jüngsten blutigen Zusammenstöße werden thematisiert.
Und auch die jüngsten blutigen Zusammenstöße werden thematisiert.
Arabiens Despoten: Das Ende ist nah
Karte der Aufstände in der Arabischen Welt
Nachdem die Demonstrationen in Ägypten massive Ausmaße angenommen haben, steht die Stadt und das ganze Land offenbar kurz vor dem Zusammenbruch, Gewaltexzessen, Bürgerkrieg und der Vernichtung oder zumindest massiven Beschädigung des kulturellen Erbes des Landes, das bis dato Jahrtausende überlebt hat... Die USA wittert/ befürchtet Parallelen zur iranischen Revolution und wird entsprechend handeln... obwohl die Demonstraten zunehmend internationale Unterstützung erhalten.
Auch im Jemen hat der Tag des Zorns Früchte getragen... und Jordanien wird zunehmend unruhiger...
Die Deutsche Welle stellt fest, daß die Despoten dabei sind, eine historische Chance zu verpassen.
Und schon gibt es Auswirkungen auf den schlafenden Riesen China und auch in Israel wird schon seit langem Pressezensur betrieben und das alles "im Interesse" der Sicherheit... (was ein zugegeben äußerst wabbeliger und dehnungsfähiger Begriff ist)
Nachdem die Demonstrationen in Ägypten massive Ausmaße angenommen haben, steht die Stadt und das ganze Land offenbar kurz vor dem Zusammenbruch, Gewaltexzessen, Bürgerkrieg und der Vernichtung oder zumindest massiven Beschädigung des kulturellen Erbes des Landes, das bis dato Jahrtausende überlebt hat... Die USA wittert/ befürchtet Parallelen zur iranischen Revolution und wird entsprechend handeln... obwohl die Demonstraten zunehmend internationale Unterstützung erhalten.
Auch im Jemen hat der Tag des Zorns Früchte getragen... und Jordanien wird zunehmend unruhiger...
Die Deutsche Welle stellt fest, daß die Despoten dabei sind, eine historische Chance zu verpassen.
Und schon gibt es Auswirkungen auf den schlafenden Riesen China und auch in Israel wird schon seit langem Pressezensur betrieben und das alles "im Interesse" der Sicherheit... (was ein zugegeben äußerst wabbeliger und dehnungsfähiger Begriff ist)
Mittwoch, 2. Februar 2011
Die Kanzlerin direkt
sehr imposant. Gut so!! Jedoch ist die Erwähnung "Deutschland wird immer an Israels Seite stehen" irgendwie überflüssig, denn diese Verantwortung sollte sich aus der Geschichte Deutschlands selbstverständlich und unmißverständlich ergeben.
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Dienstag, 1. Februar 2011
Interessante Analyse Israels Hochtechnologiesektors
Der Economist hat eine recht interessante Analyse des israelischen Hochtechnologiewunders. Neben der sehr beeindruckenden Entwicklung der hohen Zahl kleiner Unternehmensgründungen werden auch einige Probleme identifiziert. Interessanterweise spielt dabei der langjährige politische Konflikt mit den Palästinensern und die fehlende Integration des Landes in sein regionales Umfeld keine Rolle.
Bei aller Kritik
in diesem Blog hinsichtlich bedenklicher Entwicklungen in Israel und den arabischen Landen und Verschwörungstheorien beider Seiten muß auch angemerkt werden, was vor allem an die Extremisten auf beiden Seiten gerichtet ist (die diesen Blog zwar wohl nicht lesen werden, aber ich tue es trotzdem), daß weder die eine noch die andere Seite die Reinkarnation des Bösen, d.h. das Böse an sich darstellt. Auf beiden Seiten gibt es durchaus sehr positive Aspekte, aber es gibt halt auch einiges zu kritisieren. Deshalb ist diejenige bzw. derjenige, die/ der das tut, nicht automatisch ein AntizionistIn, AntisemitIn, "nützlicheR IdiotIn" oder AraberhasserIn etc. Mitnichten. Kritik muß zugestanden werden und die kritische Diskussion, die so sachlich und objektiv wie möglich bleibt, ohne die Gegenseite zu dämonisieren, mit fragwürdigen Eigenschaften zu stigmatisieren etc., muß unbedingt möglich bleiben. Sonst triftet der Diskurs in bedenkliche, nicht wünschenswerte Richtungen der Radikalisierung ab. Das muß auch bemerkt werden! Und man muß natürlich unterscheiden, unterscheiden zwischen einer Regierung und dem Volk, die, auch wenn sie von dem gewählt worden ist, nicht immer im Interesse dieses handeln muß, unterscheiden zwischen verschiedenen komplexen Strömungen innerhalb der Gesellschaft etc., etc.. Pauschale Kritik an "DAS Land", "DIE Religion", "DAS Volk" zu richten, macht nicht wirklich Sinn, da sie gegen den ganzen Obstkorb gerichtet wäre, statt zwischen Äpfeln und Birnen zu unterscheiden. Und ein Obst aus dem Korb, das schmeckt, findet jeder, sogar der größte Nörgler... Es ist ein Naturgesetz, daß größere Menschengruppen IMMER zu einem gewissen Grad von Heterogenität neigen, der bei genauerer Inspektion meist überraschend höher ist, als es auf den ersten Blick schien, nichts ist derartig homogen, wie es die Broders und Sarrazins dieser Welt gern sähen. Amen! :-)
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Eine geschichtliche Perspektive
ist in der Regel sehr lehrreich, lehrt Demut und ermöglicht die aufgeregten Debatten der Tagespresse und der aktuellen Vorkommnisse entsprechend einzuordnen, so auch in diesem Falle. Diese Ausstellung zeigt die erstaunliche Wandelbarkeit des europäischen Orientbildes innerhalb von 150 Jahren...
Montag, 31. Januar 2011
Arabiens Despoten VIII: Demonstrationen in Algerien und Saudi-Arabien
Und schon ist der politische Virus auch auf andere Herrschaftsbereiche übergesprungen: Algerien und Saudi-Arabien. In weiser Voraussicht versucht der Emir von Kuwait das Volk mit Geld zu betäuben.
Die aktuellen politischen Ereignisse sind in der Tat ein politischer Tsunami noch nie vorher existierenden Sprengkraft und Verbreitungspotentials...
Der Oman ist ruhig und wird es wohl auch bleiben.
Und überall sind die Demonstrationen vor allem aufgrund westlicher Informationstechnologie möglich geworden, wie die Ha-Aretz richtigerweise feststellt. Kommentatoren in Israel sehen nicht nur unfreundliche Zeiten heraufziehen und liegen dabei wohl (leider) ganz richtig, sondern auch eine neue regionale Ordnung im Nahen Osten.
Die aktuellen politischen Ereignisse sind in der Tat ein politischer Tsunami noch nie vorher existierenden Sprengkraft und Verbreitungspotentials...
Der Oman ist ruhig und wird es wohl auch bleiben.
Und überall sind die Demonstrationen vor allem aufgrund westlicher Informationstechnologie möglich geworden, wie die Ha-Aretz richtigerweise feststellt. Kommentatoren in Israel sehen nicht nur unfreundliche Zeiten heraufziehen und liegen dabei wohl (leider) ganz richtig, sondern auch eine neue regionale Ordnung im Nahen Osten.
Arabiens Despoten VII: Ägypten versinkt im Chaos
Der Volksaufstand hält an und droht in Anarchie zu enden, Ägypten im Chaos zu versinken. Nicht nur, daß bislang 150 Tote gezählt wurden, sondern auch Museen, d.h. das nationale Erbe, werden geplündert und Kunstschätze, die die Jahrtausende überdauert haben, entweder zerstört oder geraubt und das vermeintlich von den eigenen Sicherheitskräften. Durch das allgemeine Chaos sind die Sicherheitsmaßnahmen an den Kulturschätzen nur mittelmäßig, wenn überhaupt existent.
Es wird sehr interessant sein, die Entwicklungen der nächsten Tage beobachten...
Nun, zum Glück,daß die Nofrete noch in Berlin steht statt in Kairo... denn sonst läge sie vielleicht jetzt schon in tausend Stücke zerbrochen auf dem Boden des ägyptischen Museums...
Es wird sehr interessant sein, die Entwicklungen der nächsten Tage beobachten...
Nun, zum Glück,daß die Nofrete noch in Berlin steht statt in Kairo... denn sonst läge sie vielleicht jetzt schon in tausend Stücke zerbrochen auf dem Boden des ägyptischen Museums...
Arabiens Despoten VI: Der politische Tsunami durch die arabische Welt
Die Unruhen in Tunesien waren sehr erfolgreich, doch ihre außenpolitischen Konsequenzen sind sehr begrenzt.
Die Unruhen in Ägypten (Liveticker der Welt) sind (noch) nicht derartig erfolgreich, doch sind die außenpolitischen und wirtschaftlichen Konsequenzen (Beispiel für eine andere Konsequenz oder auch noch eine) bereits jetzt von weltpolitischem Rang, denn es geht nicht nur um die Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen der USA im Nahen Osten (die den deutschen Interessen sehr ähneln dürften) Interessenund um außerordentlich starke Unruhen im bevölkerungsreichsten arabischen Land, das ebensoviele Einwohner wie Deutschland hat, dem jedoch im Gegensatz zu diesem kein Bevölkerungsrückgang, sondern ein erhebliches Wachstum zu erwarten hat, sondern auch und vor allem um die Sicherheitsinteressen des vergleichsweise winzigen Nachbarlandes Israel. Nicht umsonst ist Netanyahus erste Stellungnahme bezogen auf den Friedensvertrag zwischen beiden Ländern und er benennt die Unsicherheit ehrlich. Die israelische Armee dürfte wohl ohnehin unter sehr hoher Alarmierung stehen: schwere Unruhen im Herzen des großen Nachbarn, leichtes Rumoren in Jordanien und Saudi-Arabien und im nördlichen Nachbarn hat die Hisbollah (arab. "Partei Gottes") den Ministerpräsidenten gestellt... Die kommenden Wochen und Monate könnten noch ziemlich interessant werden. Nun denn, einmal schauen, was die nahe Zukunft bringt...
Und die Amerikaner stecken in einem Widerspruch. Sie müssen die Gratwanderung zwischen der Unterstützung eines nach außen loyalen Staatschefs und den Forderungen des Volkes im Inneren gegen die Staatslenkung und die Korruption des genau diesen Staatschefs. Unterstützt man unbedingt die Demokratie, so wie man es seit Jahren nicht müde wird, zu verkünden oder stellt man die eigenen regionalpolitischen Interessen darüber, d.h. opfert die Interessen der ägyptischen Demonstranten (wobei natürlich die Frage bleibt, welchen Anteil der ägyptischen Bevölkerung sie repräsentieren)??
Zuletzt sollte der Westen das islamische Moment nicht unterschätzen (dabei müssen sicher nicht eimal die Moslembrüder an die Macht kommen, eine gemäßigte religiöse Partei reicht dazu auch schon aus), man erinnere sich nur an die Türkei, in der die Wahl der AKP zu einem deutlichen Abkühlen der ehemals freundschaftlichen Beziehungen zu Israel geführt hat. Das Extrembeispiel ist jedoch Gazastreifen: demokratische Wahl, doch die Mehrheit entscheidet sich für die Hamas, die danach vom genau dem Westen, der eben diese demokratischen Wahlen forderte, nicht anerkannt wird. Der Gazastreifen spielt nun nicht so die politische Rolle bis auf den Abschuß mehrere hunderter primitiver Raketen auf Israel, von denen die israelische Regierung populistisch und zu unrecht behauptet, sie würden die Existenz Israels bedrohen. Würde sich aber ein ähnliches Szenario in Ägypten abspielen: der würde Friedensvertrag gekündigt, die (seit vielen Jahren mit amerikanischen Geldern aufgerüstete) ägyptische Armee marschiert an der Grenze auf, es würden amerikanische Waffen gegen amerikanische Waffen stehen (und wahrscheinlich auch einige deutsche), nur auf den einen sitzen Ägypter und auf den anderen Israelis... - dann könnte in der Tat Israel ein reales und äußerst massives sicherheitspolitisches Problem haben... Da können die Israelis noch so eine hochtechnologisierte Armee besitzen wie sie wollen, die Quantität allein wäre ein Problem. Angesichts dessen werden die USA wahrscheinlich die Interessen der ägyptischen Demonstranten opfern, denn das wäre wohl auch amerikanischer und israelischer Sicht das kleinere Übel, wie ich fürchte...
Statt eine sachliche Analyse der Vorgänge zu befördern, malt Netanyahu den Teufel gleich wieder an die Wand... so sind sie, die Regierenden dort... leider, leider...
Statt eine sachliche Analyse der Vorgänge zu befördern, malt Netanyahu den Teufel gleich wieder an die Wand... so sind sie, die Regierenden dort... leider, leider...
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Freitag, 28. Januar 2011
Arabiens Despoten V: in Bedrängnis
Die Sache gewinnt erheblich an Momentum, die Medien titeln: AUFRUHR IN DER ARABISCHEN WELT!
Der Onlinekampf im Netz mit der äyptischen Regierung ist in die heiße Phase getreten, nachdem die Regierung das Land vom internationalem Netz abgeschnitten hat in einem noch nie erlebtem Ausmaß.
Die politischen Beben, ja der politische Tsunami, der derzeit über die Dünen und fruchtbaren Hügel des Nahen Osten weht, ist äußerst bemerkenswert!! Und es scheint nicht, daß die Wellen ausebben würden in den nächsten Tagen.
Auf Euronews/ nocommenttv gibt es live-Aufnahmen von den Protesten und Straßenschlachten :
Die Parole ist "Asch-schab jurid islahat in-nisam!" (arab.: "Das Volk will die Reform des Systems!") - Das sieht SEHR nach Ausnahmezustand in Kairo aus!!! (Ein anderer beliebter Slogan der Demonstranten ist "Mubarak, Mubarak - As-saudija bintisarak", arab.: "Mubarak, Mubarak - Saudi-Arabien wartet auf Dich")
Der Donaukurier hat einige informative AFP-Grafiken dazu ins Netz gestellt:
Überblick zu Arabiens Despoten (Regierungsform/Machtinhaber pro Land)
Ausweitung des politischen Tsunamis über Arabistan
Der Onlinekampf im Netz mit der äyptischen Regierung ist in die heiße Phase getreten, nachdem die Regierung das Land vom internationalem Netz abgeschnitten hat in einem noch nie erlebtem Ausmaß.
Die politischen Beben, ja der politische Tsunami, der derzeit über die Dünen und fruchtbaren Hügel des Nahen Osten weht, ist äußerst bemerkenswert!! Und es scheint nicht, daß die Wellen ausebben würden in den nächsten Tagen.
Auf Euronews/ nocommenttv gibt es live-Aufnahmen von den Protesten und Straßenschlachten :
Die Parole ist "Asch-schab jurid islahat in-nisam!" (arab.: "Das Volk will die Reform des Systems!") - Das sieht SEHR nach Ausnahmezustand in Kairo aus!!! (Ein anderer beliebter Slogan der Demonstranten ist "Mubarak, Mubarak - As-saudija bintisarak", arab.: "Mubarak, Mubarak - Saudi-Arabien wartet auf Dich")
Der Donaukurier hat einige informative AFP-Grafiken dazu ins Netz gestellt:
Überblick zu Arabiens Despoten (Regierungsform/Machtinhaber pro Land)
Ausweitung des politischen Tsunamis über Arabistan
Das europäische Judentum
ersteht in Deutschland wieder neu (wenn es nicht schon erstanden ist, da die Religion des Judentums seit mehreren Jahren durch die russische Einwanderung wieder auf eine Zahl jenseits der 100.000 angewachsen ist). Seine Offiziellen stellen fest, daß es mit dem Islam mehr gemeinsames als Trennendes besitzt. Diese Feststellung sollte doch bis nach Israel dringen!
Aber frage ich mich, wer denn die "Existenzberechtigung Israels" in Frage stellt, wie Herr Graumann meint. Das ist doch eine vollkommen archaische Diskussion. Wie will man denn einen existierenden Staat abschaffen? Organisatorisch ist das schon ein Unding und ein Unfug... Wer hat denn die Autorität, einem Staat das Existenzrecht abzusprechen, einmal abgesehen von den USA vielleicht, da diese wohl die einzige Macht sind, die eine solche Forderung auch umsetzen könnten? Wenn irgendwelche schwachsinnigen deutsche etc., aber sicherlich politisch impotente Rechtsextreme davon krähen, muß man doch nicht gleich zu Heulen und Zähneklappern übergehen. Was ist das für eine blödsinnige Diskussion! Und wenn unser Bundespräsident oder die Frau Bundeskanzlerin in offiziellen Stellungnahmen dieses Existenzrecht explizit anspricht, dann ist das doch zumindest im deutschen Kontext sinnlos, da es keinerlei gesellschaftlichen Kräfte gibt, die im großen Stil eine dem gegenlaufende politische Linie verfolgen würden bzw. politisch in der Lage wären, entsprechend Einfluß zu nehmen. Und die Hamas, die ist sicherlich mit anderen Sachen beschäftigt, als daß sie deutschen Spitzenpolitikern tagaus tagein an den Lippen hängen würde...
Und die iranische Herrschaft im gleichen Interview als "islamo-faschistisches System" zu charakterisieren, ist zwar vielleicht eine nette griffige und polemische politische Parole, zeugt jedoch nicht gerade von ausreichendem Sachverstand und Wissen um die Sache...
Aber frage ich mich, wer denn die "Existenzberechtigung Israels" in Frage stellt, wie Herr Graumann meint. Das ist doch eine vollkommen archaische Diskussion. Wie will man denn einen existierenden Staat abschaffen? Organisatorisch ist das schon ein Unding und ein Unfug... Wer hat denn die Autorität, einem Staat das Existenzrecht abzusprechen, einmal abgesehen von den USA vielleicht, da diese wohl die einzige Macht sind, die eine solche Forderung auch umsetzen könnten? Wenn irgendwelche schwachsinnigen deutsche etc., aber sicherlich politisch impotente Rechtsextreme davon krähen, muß man doch nicht gleich zu Heulen und Zähneklappern übergehen. Was ist das für eine blödsinnige Diskussion! Und wenn unser Bundespräsident oder die Frau Bundeskanzlerin in offiziellen Stellungnahmen dieses Existenzrecht explizit anspricht, dann ist das doch zumindest im deutschen Kontext sinnlos, da es keinerlei gesellschaftlichen Kräfte gibt, die im großen Stil eine dem gegenlaufende politische Linie verfolgen würden bzw. politisch in der Lage wären, entsprechend Einfluß zu nehmen. Und die Hamas, die ist sicherlich mit anderen Sachen beschäftigt, als daß sie deutschen Spitzenpolitikern tagaus tagein an den Lippen hängen würde...
Und die iranische Herrschaft im gleichen Interview als "islamo-faschistisches System" zu charakterisieren, ist zwar vielleicht eine nette griffige und polemische politische Parole, zeugt jedoch nicht gerade von ausreichendem Sachverstand und Wissen um die Sache...
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